, den 19.02.2006 (Letztes Update: 05.12.2017)

Schaben auf dem Mars sollen Leben stiften

Mars
Mars - Gusev-Krater

Wie ist das eigentlich mit Schaben auf dem Mars? Dieser Frage geht die Ausgabe 5 der Zeitschrift GEOkompakt nach. Den einführenden Worten des Chefredakteurs folgen einige Seiten mit Aufnahmen aus der Naturwelt. Dazu gibt es einen zweiseitigen Essay von Dr. Henning Engeln. Darin erklärt Henning, wie im Titel „Das Rätsel des Lebens“ bereits angedeutet, was Leben ausmacht. Die komplette Auseinandersetzung mit dem Thema ist wenig nachhaltig. Dies charakterisiert eine Regel und nicht die Ausnahme in der Populärwissenschaft.

Schaben auf dem Mars retten Menschheit

Dr. Engeln trägt ein paar Fakten zusammen. Sein Essay birgt im Kern aber keinerlei neue Gedanken. Zu Beginn wird in die Gegenrichtung eine Antithese vorgetragen, à la „was wäre, wenn es kein Leben auf der Erde geben würde.“ Sodann wird ein Ausblick präsentiert, wie der Mensch (noch) in Ideen Pläne schmiedet. Biologische Zeitbomben in Form von Bakterien oder Schaben sollen ihm helfen, den Mars bewohnbar zu machen.

„So beeindruckend ist die Anpassungs- und Gestaltungsfähigkeit der Organismen, dass manche Wissenschaftler sogar davon träumen, den lebensfeindlichen Mars mithilfe irdischer Biologie in blühende Landschaften zu verwandeln.
Spezielle Bakterien, so eine der Utopien, könnten aus Marsgestein Kohlendioxid verdunsten und die Atmosphäre weiter erwärmen. Schließlich könnten widerstandsfähige höhere Lebewesen, etwa Schaben, angesiedelt werden […]“.
Dr. Henning Engeln, GEOkompakt 5/2006, S. 21.

Starship Troopers lässt grüßen

Dr. Engeln kennt die Science-Fiction-Geschichte der Starship Troopers vielleicht nicht. Die Damen und Herren Wissenschaftler spielen aber vielleicht gerne mit dem Feuer. Am Ende könnten sich aus widerstandsfähigen Schaben sogar irgendwann dem Menschen körperlich und geistig überlegene Lebewesen entwickeln, wie im Film. Diese rächen sich für einige tausend Jahre der menschlichen Gewaltherrschaft und willkürlichen Tötung ihrer Artgenossen. Ihre Spezies ist mittels Fußtritten oder in Form von Giftsprays malträtiert worden. Nun setzen sich  mutierte Insekten zur Wehr. Schon ALF hat mit einer Riesen-Kakerlake Bekanntschaft machen müssen!

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