Krebserregende Nitrosamine in Schminkartikeln

Wir lasen im Spiegel 39/2006, was meiner persönlichen Argumentation pro natürlicher Schönheit von Frauen noch mehr Nahrung bietet, und gleichzeitig die Lieschen-Müller-Schminkgesellschaft dem Torf ein wenig näher bringt.

Einer von fünf Kosmetikartikeln enthält krebserregende Nitrosamine (vgl. S. 22). Besonders häufig fänden sich die Nitrosamine allerdings in Produkten wie Wimperntuschen und Lidstrich-Stiften. So sei es denn. Muss halt jeder selbst wissen. Ich mach mir nix aus überzeichneten Schönheiten, selbige wahrscheinlich aber auch nichts aus mir. Demokratische Prinzipien gelten halt überall. Amüsant ist lediglich die in dem Artikel angegebene Begründung für die sukzessive Zunahme der Krebserreger. Der Kosmetikmarkt sei international, inzwischen, und natürlich nicht schon immer. Importeuere wüssten halt einfach nicht über die Nitrosamin-Gefahr Bescheid. Importeure von Rohstoffen wohlgemerkt. Denn in solchen werden die Krebserreger in die Produkte auf dem Weg der Produktion eingeschleust.

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Geschrieben am: 03.10.2006
Zuletzt aktualisiert: 12.01.2016
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