Toter Steve Irwin tritt in Southpark-Folge auf

In einer der kommenden Southpark-Folgen wird der tote Australier Steve Irwin als Comic-Abklatsch zu sehen sein. Die Macher setzten sich im Vorfeld bereits gegen Kritiker zur Wehr, die es pietätlos finden, dass der kürzlich verstorbene Naturfilmer und Tier-Dompteur so zur Schau gestellt wird.

In einer neuen Folge, die in Deutschland an Halloween ausgestrahlt wird, wird der tote, australische Tierfilmer Steve Irwin karikiert. Er erscheint auf einer Halloween-Party, mit blutverschmiertem Hemd und einem Stachelrochen, der noch in seiner Brust steckt. Auf diese Weise ist Irwin verstorben, bei Dreharbeiten zu einer Dokumentation am Great Barrier Riff hat ihn ein Stachelrochen ins Herz gestochen.

Die Southpark-Macher gehen allerdings gelassen mit der Kritik um und sollen gesagt haben: “Wir haben schon früher Leute beleidigt, und werden es wohl wieder tun.”

Auch Adolf Hitler und Lady Di werden Gäste sein auf der speziellen, vom Teufel initiierten Feier. Irwin allerdings wird vom Teufel der Feier verwiesen, da er sich nicht verkleidet hätte. – Da nun die Leser bereits wissen, wie der Gag in der Folge funktioniert, müssen sie sich die Folge auch gar nicht mehr ansehen. Clever, oder?! – Zumindest in der Berichterstattung der Netzeitung wurde das nicht anders gemacht.

Man stelle sich allerdings vor, dass jemand wie Stefan Raab in Zukunft wahllos Spießrutenläufe mit etwaigen Opfern veranstalten könnte. Es mag jeder selbst entscheiden, ob irgendwann der Punkt erreicht ist, an dem dann gar nichts mehr gelten muss, wo doch alles erlaubt sei.

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Geschrieben am: 29.10.2006
Zuletzt aktualisiert: 12.01.2016
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