Causa Christoph Daum: FC Köln misst mit zweierlei Maß

Es ist schon erstaunlich. Man möchte etwas, und ad hoc versetzt man sich in die Lage, alles Notwendige in die Wege zu leiten, um sein Ziel zu erreichen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Kind und Kegel, Land und Leute wollte man motivieren und eine erfolgreiche Trias einsetzen. Zwei Teilnehmer standen bereits fest. Sie wollten sich den dritten ins Boot holen. Michael Meier, seines Zeichens Manager des 1. FC Köln, und der Präsident des Klubs, Wolfgang Overath, feuerten zunächst den bisherigen Trainer Latour und wollten dann Christoph Daum anheuern. Der jedoch sagte medienwirksam ab.

Ungleiche Verhältnisse

Dieser Wunsch ist zunächst ein Mal nicht verwerflich. Bedenklich wird jedoch folgender Sachverhalt: Christoph Daum wollte man nicht nur jährlich 2,5 Millionen Euro Gehalt zahlen, sondern auch einen zweistelligen Millionenbetrag für Spielerkäufe bot man ihm an.

Warum hat Latour diese Möglichkeit nicht bekommen? Wäre der FC nicht heute dann schon viel weiter? Hätte man das Geld damals ausgegeben, wäre man unter Umständen sogar noch erstklassig. Diese Logik kann ich nicht akzeptieren. Auch wenn es Jecken sind, ist das nicht gerade die feine Englische. Wenn die Sponsoren ihr Portmonee nur für den Namen Daum öffnen wollen, ist das doch sehr diskutabel.

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Geschrieben am: 14.11.2006
Zuletzt aktualisiert: 12.01.2016
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