23C3: Hacking the Electoral Law

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Wie man das Wahlgesetz „hackt“ hat Ulrich Wiesner keineswegs in seinem Vortrag „Hacking the Electoral Law“ beim 23c3 in Berlin zeigen können.

Warum Wiesner sich trotzdem für diesen Titel entschied, bleibt sein Geheimnis. Er hat vielmehr aufgezeigt, wie die Grundsätze der freien und geheimen Wahl durch Verordnungen und Gesetze für elektronische Wahlverfahren von den Gesetzgebern manipuliert und ad absurdum geführt werden.

Zu viel des Guten

51 Folien hat Wiesner dazu benötigt, die er seinem Publikum in einer Dreiviertelstunde präsentierte. Nun ist es in der Tat nicht so, dass die Anzahl der Folien oder die Zahl der Fußnoten immer ein Urteil über den Vortrag zulassen. Man muss Wiesner vorwerfen, dass er ein ohnehin von vielen nicht als „hip“ empfundenes Thema nicht gerade leicht verträglich gestaltete. Dank muss man ihm trotzdem aussprechen, da er versucht hat, die Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.

Darzulegen, dass die Prinzipien der geheimen und freien Wahl ad absurdum geführt werden und davon zu reden, dass technische Verfahren prinzipiell aus der Stimmabgabe eine unkontrollierbare „Blackbox“ machen, hätte man mit Sicherheit zu straffen vermocht. Denn das ist im Wesentlichen die Quintessenz aus Wiesners Vortrag.

In der Diskussion hat Wiesner angedeutet, dass er prinzipiell nichts gegen neue Technologien einzuwenden hat, allerdings noch keine akzeptablen Verfahren für die elektronische Wahl sieht.

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Geschrieben am: 27.12.2006
Zuletzt aktualisiert: 12.01.2016
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