StudiVZ: Übernahme der Anfang vom Ende?

StudiVZ
StudiVZ - Screenshot

Der Verkauf des Social Network StudiVZ wird nicht überall positiv gesehen. Christian Sickendieck verbindet mit dem Verkauf von StudiVZ an den zuvor schon beteiligten Investor Holtzbrinck den Anfang vom Ende der “Blase 2.0”.

Die gestern zunächst vermeldeten Zahlen von 100 Millionen Euro waren zum einen aus der Luft gegriffen, zum anderen auf dem Papier schön geschrieben. Tatsächlich erhalten die ursprünglichen Gründer nur einen Teil der Kaufsumme. Alleine 13% der Kaufsumme erhält die “Holtzbrinck Venture Capital”-Tochter, da sie Anteile an der StudiVZ Limited hielt.

Vor Krise gerettet?

Die Welt titelt “Holtzbrinck rettet kriselndes StudiVZ” und hat mit dieser Einschätzung wohl Recht. Interessant ist, dass die Axel-Springer AG auch für StudiVZ geboten haben soll.

Die Holtzbrinck-Verlagsgruppe, der das StudiVZ jetzt gehört, ist zum Beispiel im Besitz der Zeit und ihr gehört das Handelsblatt. Bei beiden Medien sind Arbeitsplätze in Gefahr – der Rotstift regiert. Gegenüber den Kollegen aus der Redaktion scheint es nur schwer zu kommunizieren, wie viel Geld man nun für die Studentenplattform ausgegeben hat.

Für den Käufer heißt es jetzt, wie lässt sich mit StudiVZ Geld verdienen. Der Kaufpreis eine schwere Bürde, obwohl der Preis pro Nutzer um ein Vielfaches unter den Werten liegen soll, die zu Zeiten der New Economy erzielt wurden. Als Möglichkeiten das Kaufobjekt zu monetarisieren stehen zielgerichtete Werbung zur Verfügung, und der Verkauf der Nutzerdaten.

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Geschrieben am: 04.01.2007
Zuletzt aktualisiert: 12.01.2016
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StudiVZ-Verkauf bei Spiegel Online protokolliert
Jauch doch nicht zur ARD. Kommt jetzt Plasberg?

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