, den 25.01.2007 (Letztes Update: 28.10.2015)

Trotz Interview-Zusage: Martin Perscheid antwortet nach Abmahn-Skandal nicht

Interview
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Nach dem Abmahn-Skandal um Martin Perscheid und einen Blogger im November 2013, hatte ich versucht ein Interview mit dem Comic-Zeichner Perscheid zu erhalten. Die Antwort von ihm war positiv, dennoch bekam ich im Anschluss nie das versprochene Interview.

Peter F., so berichtete Heise damals, wurde von Anwälten im Auftrag einer Agentur abgemahnt. Die Agentur wiederum hielt die Rechte an den Cartoons von Martin Perscheid. Es ging um 20.648,70 Euro nebst Zinsen, die der Blogger und Fan-Seiten-Betreiber bezahlen sollte.

Ich bot dem Cartoon-Autor Martin Perscheid seinerzeit ein Interview an, um den Sachverhalt in der Öffentlichkeit zu konkretisieren. Trotz positiver Antwort auf die Anfrage kam das Interview nie zustande.

Ich formulierte meine Fragen und schickte sie nur einen Tag später, am 12. November 2006, an Herrn Perscheid. Perscheid bat mich darum, das Interview zu verschieben. Er hätte sich mit Vertretern seiner Agentur „Bulls“ in Verbindung gesetzt. Diese sei in Verhandlungen mit dem Abgemahnten, sich doch noch gütlich zu einigen. Man habe ihn um Stillschweigen gebeten, schrieb er ferner.

Also verschoben wir das Interview. Als ich mich im neuen Jahr, am 15. Januar 2007, erneut bei Herrn Perscheid meldete, erhielt ich bis zur Stunde keine Antwort mehr. Persönlich bedauere ich das sehr, doch man kann angesichts des Shitstorms, der seinerzeit im Gästebuch seiner Webseite über ihn hereinbrach, auch Argumente dafür finden, warum Herr Perscheid sich nun aus der Debatte heraushält. Dies zu kommunizieren

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