, den 29.01.2007 (Letztes Update: 12.04.2016)

Zukunft von StudiVZ ungewiss

StudiVZ
StudiVZ - Screenshot

Holtzbrinck-Finanzgeschäftsführers Jochen Gutbrod gab der Wochenzeitung „Die Welt“ ein Interview. Manche seiner Antworten lassen die Zukunft des Social Network StudiVZ ungewiss erscheinen.

Zum Einstieg in das Interview zeigt Gutbrod erst einmal an, wie es um die Firmenpolitik der einstigen Vorzeigeverlagsgruppe bestellt ist. Denn Gutbrod weiß nicht auf die Frage zu antworten, wie viele Online-Beteiligungen Holtzbrinck derzeit besitzt.

Ulrike Simon: Vor einigen Tagen haben Sie die Studentenplattform „StudiVZ“ übernommen, gerade meldeten Sie den Kauf von „erento.de“, dort können Nutzer alles Mögliche mieten. Gehen Sie bei Ihrer Einkaufstour nach der Methode „Versuch und Irrtum“ vor und hoffen, dass unter zehn Einkäufen sich zumindest zwei oder drei Firmen vielversprechend entwickeln?

Jochen Gutbrod: Absolut, aber mehr als die Hälfte sollte sich schon gut entwickeln. Wir hatten bisher nur wenige Ausfälle. Bei den klassischen Medien kann man strategisch planen, nicht bei den neuen. […]

Gutbrod schließt damit indirekt nicht aus, dass das StudiVZ am Ende einer der Irrtümer werden könnte. Der Erfolg der Einkäufe würde stark von der Akzeptanz der Nutzer der Onlineportale abhängen. Wenn Facebook sich anschickt, StudiVZ zu überholen wäre Holtzbrinck auch geholfen. Man hätte eine Probleminvestition weniger auf der Agenda.

Man ist sich also bei Holtzbrinck ganz und gar nicht sicher, ob die getätigten Investitionen sich rentieren.

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