FTD: StudiVZ-Hacker drangen über SchülerVZ ein

StudiVZ
StudiVZ - Screenshot

Die Financial Times Deutschland berichtet, dass die Hacker des StudiVZ angeblich den Weg an die Datenbank über ein neu programmiertes Modul für SchülerVZ gefunden hätten.

Die Sicherheitslücke in einem neu programmierten Modul der Tochter-Seite SchülerVZ soll die Täter in die Datenbanken von StudiVZ eindringen haben lassen. Dort konnten sie Namen, E-Mail-Adressen, verschlüsselte Passwörter und Freunde-Listen entwenden.

SchülerVZ auch gehackt?

Wenn die Sicherheitslücke im SchülerVZ vorlag, wieso wird dann lediglich das StudiVZ als gehackt kommuniziert?

Süffisant hießt es in der FTD: „Warum die Systeme nicht gegriffen haben, weiß bei der Plattform noch niemand.“ Eine Sprecherin des StudiVZ erklärte, dass man „eigentlich“ eine Vielzahl von Mechanismen eingerichtet habe, die so etwas verhindern „sollen“. Lapidar gibt sie zu: „[A]ber es hat diesmal nicht geklappt“.

Es wirkt absurd, dass eine Pressesprecherin diese Verfehlungen öffentlich einräumt und damit quasi die ganze StudiVZ-Technik der Lächerlichkeit preisgibt. Immerhin wurde auch angekündigt, dass man sich nun „Hilfe von außen“ holen würde.

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Geschrieben am: 01.03.2007
Zuletzt aktualisiert: 12.01.2016
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