Wird Google Blogs abwerten?

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Florian Steglich rätselt über die Bedeutsamkeit von Blogs für Google. Er selbst war zunächst auf der Suche nach der Zeitschrift „Monocle“, fand aber seinen eigenen Blog als Top-Suchergebnis. Bei einer weiteren Stichprobe fand bei der Suche nach dem Relaunch von Welt Online unter den ersten 10 Ergebnissen 8 Blogbeiträge.

Fakten vs. Meinungen?

Nun ist Steglich der Meinung, dass Nutzer auf der Suche nach „harten“ Fakten und nicht nach „weichen“ Meinungen sind. Jedenfalls nicht primär. Für Steglich besteht daher auf längere Sicht die Möglichkeit, dass Google seinen Algorithmus anpasst und Blogs in Suchergebnissen abwertet. Doch gerade über Blogs erzielt Google auch Einnahmen, denn Blogbetreiber setzen auf Adsense und bieten so Googles AdWords-Kunden Werbeplätze.

Sollte Google sich auf herkömmliche Webseiten spezialisieren? Sollte Google die meinungsbasierten Artikel in Blogs Technorati und Co. überlassen? Müssen wir nicht einfach auch einen langsamen Wandel in der Informationsverarbeitung feststellen? Meinungen in Blogs wirken wie Metadaten zu den harten Fakten.

Je mehr Wissen wir anhäufen, desto wichtiger wird vor allem das Wissensmanagement. Auf Seiten der Nutzer benötigt man dazu Medienkompetenz, um ausfindig zu machen, was man wissen muss, wenn man es nicht selbst weiß. Sicher müssen Nutzer neue Strategien entwerfen, wie man sich Informationen besorgt, die man benötigt.

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Geschrieben am: 06.03.2007
Zuletzt aktualisiert: 13.03.2018
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