, den 08.03.2007 (Letztes Update: 22.09.2018)

Zur Aufklärung: Holtzbrinck hat überall die Finger drin

Finger
Finger, Bild: CC0

Je diversifizierter das Web 2.0, desto größer die Chancen, dass die Holtzbrinck-Heuschrecken sich dortens breitgemacht haben. Nach der Beteiligung an StudiVZ, die ich persönlich zuerst und immerschon als “politische” Aktion interpretierte, grabschte man bei den Holtzbrincklern nach anderen Weiten. Zwar zog man sich wohl aus dem Bieterverfahren für Immobilienscout 24 zurück, doch konnte man bei der Suche nach der terra nova nicht ablassen von Dawanda oder Lovelybooks.

Das Traurige daran? Für den Ideengeber von Dawanda arbeitet ein Freund von mir, der sich nach seiner Ausbildung Fachinformatiker schimpfen kann. Was als virales Prinzip in der Medialität von Web 2.0 und Internet begann zu sprießen, es nimmt nun epidemische Züge an. Die neoliberale Krake greift um sich. Wie viele Töchterfirmen und Schwesterunternehmen kann eine einzelne Firma als Briefkästen tarnen? Die Strippenzieher sind immer dieselben.

Die Idee hinter Lovelybooks ist zum Glück nicht neu, und so gibt es Alternativen, beispielsweise Buchpfade, das als Projekt einer Gruppe von Studierenden und ihres Dozenten gestartet ist. Über Dawanda unterhalten wir uns lieber erst gar nicht. Der Dank für die Aufklärung über die Heuschrecken-Tätigkeiten geht an Zitronenkern.

Glaubt uns doch endlich…!
StudiVZ: von der, pardon, Fickbörse?!

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