Guerilla-Marketing für SchülerVZ

SchülerVZ
SchülerVZ - Screenshot

Holtzbrinck hat Mitarbeiter angestiftet Guerilla-Marketing auf Schulhöfen in ganz Deutschland für das neue SchülerVZ zu machen. Mit Kreidespray und PostITs wurde eine Menge Müll erzeugt, der manchen Hausmeister die Polizei rufen ließ. Dabei ist Werbung auf Schulhöfen eigentlich nicht erlaubt.

Düsseldorf war zum Beispiel Ziel der Kreidespray- und PostIt-Aktionen. Auch am Hansa-Gymnasium in Köln wurde geworben. Eine katholische Grundschule in Hamburg Altona findet sich ferner unter den „Opfern“ der Guerilla-Werber.

Insgesamt waren 12 Städte in Deutschland Ziel der Marketing-Anschläge. Eine neue Form von sehr offensiver Werbung ist das, die sogar via Pressemitteilung angekündigt worden war. Fasst als würden sich die Täter zu dem Attentat bekennen.

Gesellschaftliche Blindgänger

Die Guerilla-Marketeer um Oliver Skopec sind gesellschaftliche Blindgänger. Wenn es Bares für zweifelhafte Werbeaktionen gibt, legen sie sich ins Zeug – dabei würden die Schulen in Deutschland ganz andere Dinge als Kreidespray und schwer recycelbares Altpapier benötigen.

Es gibt aber weder im StudiVZ noch im SchülerVZ irgendeine bildungspolitische Agenda, sondern nur den Plan Geld zu verdienen.

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Geschrieben am: 24.04.2007
Zuletzt aktualisiert: 12.01.2016
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