, den 12.12.2007 (Letztes Update: 07.09.2018)

Palim, Palim – Facebook comes to Germany

Facebook-Server
Facebook-Server, Foto: Facebook

Holtzbrinck – übernehmen sie. Während die Truppe von Geheimagenten, denen man in einer US-Serie diesen Spruch entgegenrief, Aufträge ausführte, wird Holtzbrinck es schwer haben. Schauen wir uns die ehwürdige Geschiche des Berliner Bonkers eine Mal genauer an. Nein, wir werden nicht noch ein Mal schmutzige Wäsche waschen – irgendwann verliert selbst diese ihre Farbe. Allerdings muss man den Holtzbrincklern ja zugestehen, dass sie gut darin sind, Flecken zu fangen.

Schauen wir also ein Mal auf den Entwicklungsstand des Bonkerprodukts Numero Uno: StudiVZ. Einst im Layout von Facebook “nachweislich” abgekupfert, gibt es seit dem Tag der Gründung bis auf eine Funktion, die es erlaubt Personen auf Bildern zu markieren, keinen “sichtbaren” Fortschritt zu vermelden (wenn man einmal von Mitteln und Wegen der Werbung absieht). Gerne lasse ich mich dort korrigieren. Ganz anders Facebook, die vor Funktionsvielfalt strotzen (vgl. auch Facebook vs. StudiVZ auf Pop64.de).

Wenn man den Zahlen trauen kann, hat Facebook in Deutschland immerhin schon eine drittel Million Kunden Mitglieder, stetiges Wachstum inbegriffen. Nun gibt es Sphären im Netz, die eh nicht mehr viel auf klassische Social Networks halten. Im Zuge der Identitäts-Liberalisierung (OpenID) und dem Diskurs über verteilte Soziale Netzwerke (Distributed Social Networks), werden andere Elemente in den Vordergrund geredet und geschrieben. Wenn 2007 das Jahr der Social Networks war, was wird dann 2008? – Doch Facebook hat den Kampf angenommen und öffnet sich dem Markt. Die Aggregation via Open Social seitens Google scheint Mark Zuckerberg auf Trab zu halten.

Facebook indes hat sich geöffnet, sogar recht weitläufig geöffnet. Doch bereits davor konnte man sich als Nutzer von Facebook nicht über Zuwachs an Funktionalität beschweren. Es bleibt die Frage, wann es deutschen Studierenden im Bonker langweilig werden wird.

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