Blogschrott: Layer Ads sind pfui

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Auf Blogschrott wurde über Layer Ads diskutiert. Betreiber Yannick Eckl findet Layer Ads daneben, vor allem für professionelle Webauftritte, die Informationen vermitteln möchten. Die Verweildauer auf Webseiten mit Layer Ads wird als niedriger beschrieben, ohne jedoch eine konkrete Quelle anzugeben.

Yannick Eckl weist uns darauf hin, dass diese Form von Werbung im Internet auf Spaßseiten noch halbwegs von den Nutzern akzeptiert würde, die Verweildauer beim Einsatz von Layer Ads jedoch drastisch kürzer ausfällt als auf Seiten ohne solche Werbung.

Warez-Seiten die Ausnahme von der Regel

Was aber, wenn jemand unheimlich lange auf Spaßseiten verweilt und der Webmaster das Laden einer jeden Seite vorzüglich mit dem Layer Ad ausgestattet hat? Nennen wir Spaßseiten nicht Spaßseiten, sondern Porno- oder Warez-Seiten. Es wundert mich, dass diese Kategorie von Webseiten von Eckl nicht thematisiert werden.

Auch Torrent-Suchseiten, oder TGP-Seiten, wie sie im Jargon genannt werden, sind oft mit Layern übersäht. Warez-Portale und Informationsseiten aus diesem Bereich lassen sich ebenfalls nicht lumpen. Es gibt kaum einen Nutzer, der diese Seiten ansurft, und so reagieren würde, wie Eckl es beschreibt.

Denn offenbar ist in dem Fall von Warez oder Pornographie der Reiz stärker, sich den Layer Ads auszusetzen, wenn man dafür bekommt, was man möchte.

Repräsentative Ergebnisse?

In den Kommentaren wird Eckl zurecht dafür gerügt, dass er zwar auf „repräsentative Ergebnisse“ rekurriert, deren Quellen jedoch nicht nennt. Das holt er dann im Kommentarbereich nach.

In einem Fall weist Yannick auf einen Artikel über Internetwerbung auf Wikipedia Deutschland hin. Genauer gesagt auf Paragraph 1.7, der eine Bedeutungsdefinition von Layer Ads liefert. Wichtig: Die Struktur des Wikipedia-Artikels hat sich heute (Stand: 2016) geändert. Der Abschnitt zu Layer Ads ist in anderen aufgegangen.

Dieser Hinweis allerdings ist nur bedingt hilfreich. Die in der Wikipedia getroffene Aussage, dass Layer Ads eine dreimal so hohe Wegklick-Rate erzeugen als normale Bannerwerbung, kann nicht unmittelbar verifiziert hätte. In einer Fußnote wird auf eine Untersuchung der TU Braunschweig hingewiesen. Diese wurde von Kempe und Hauser durchgeführt. Ein Aufsatz, der die Ergebnisse vorstellt, ist in einem Sammelband mit dem Titel „Vielfalt und Einheit in der Marketingwissenschaft“ veröffentlicht worden. Der Sammelband kostet neu knapp 120 Euro. Knapp 25 Euro muss man für den Artikel als PDF-Datei bezahlen, wollte man ihn direkt bei Springerlink online erwerben.

Ein weiterer Beleg ist im Adzine erschienen. Dort wird der Aufsatz von Kempe und Hauser ebenfalls thematisiert. Layer Ads sind in der Tat umstritten und Jens von Rauchhaupt versuchte im Januar 07 ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Mögen Layer Ads umstritten sein, die präsentierten Ergebnisse zeigen, dass diese Form von Werbung der Marke zu sehr viel Geltung im Gehirn verhilft. Über 80 Prozent der Probanden zweier unterschiedlicher Studien konnten sich selbst nach 10 Minuten noch an die Werbung erinnern.

Geklickt wird indes nicht auf die Layer, wenn, dann handele es sich um Fehlklicks. Jens von Rauchhaupt schreibt über die Studie der TU Braunschweig, sie sei eine „kleine“ Untersuchung gewesen. Gleichzeitig präsentiert er die Ergebnisse von Kempe und Hauser als Wahrheiten.

Als Teilnehmer am akademischen Feld macht es mich stutzig, wie in diesem Fall mit Repräsentativität umgegangen wird. Wollte man, dass der Leser wirklich entscheiden kann, was es mit den Ergebnissen auf sich hat, würde man ihm ein paar Eckdaten an die Hand geben. Da wäre beispielsweise die Größe der Versuchsgruppe und ihre Zusammensetzung, nebst der Versuchsanordnung. Ohne diese Informationen lässt sich nicht entscheiden, welche Bedeutung diesen Aussagen beigemessen werden soll.

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