Textomat Plus PC

Textomat Plus PC
Textomat Plus PC - 5,25 Diskette

Meine erste professionelle Textverarbeitung war Textomat Plus PC, mit der ich Rechnungen tippte und auf einem Nadeldrucker ausgab. In einer Kiste habe ich die Software wiedergefunden.

Das liebste Kind von Computernutzern ist oft die Textverarbeitung. Word von Microsoft ist dabei ein Produkt, auf das unheimlich viele Leute zurückgreifen und immer schon zurückgegriffen haben. Ende der 80er Jahr bekam ich meinen ersten eigenen Rechner. Einen XT mit 4 MHz-Prozessor und bernsteinfarbenem Monochrom-Monitor. Ich hab schon damals Speisekarten und Rechnungen mit dem Gerät erstellt, zum Teil noch mit Nadeldruckern, die Endlospapier verwendeten. Bei meinem Umzug ist mir ein Überbleibsel aus diesen Tagen in die Hände gefallen. Eine 5,25-Zoll-Diskette von Data Beckers Textomat Plus PC.

Anfang der 90er muss es gewesen sein, da besorgten wir mir ein halbwegs professionelles und erschwingliches Textverarbeitungssystem. Wir hatten damals einen Nachbarn, der sich damit auskannte und uns Data Beckers Textomat Plus PC empfahl. 199 DMark kostete der Spaß und war damit trotzdem immer noch um Längen billiger als eine Variante von Word für DOS.

Richtig, das Produkt arbeitete unter DOS und war noch nicht für die grafische Benutzeroberfläche Windows konzipiert. Man konnte damit aber professionellen Anforderungen gerecht werden. Beliebige Textformatierungen – selbst eine Serienbriefunterstüztung bot das Programm.

Erinnerungen loslassen

Und heute? Ich hab Disketten (ja, eine 3,5-Zoll-Diskette war ebenfalls dabei) und das zugehörige Buch entsorgt. Verwendung werde ich dafür nicht mehr haben. Als ich so über dem Buchrücken las, wie viel das gute Stück damals gekostet hat, dachte ich mir, dass Data Becker damit durchaus nicht wenig Geld gemacht hat. Das waren die Zeiten, in denen bei Spielezeitschriften Demodisketten gerade erst in Mode gekommen waren, damals war an Speicherkapazitäten auf Datenträgern im Gigabyte-Bereich noch nicht zu denken.

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Geschrieben am: 06.09.2008
Zuletzt aktualisiert: 21.01.2016
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