StudiVZ 2010 schwarze Zahlen

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StudiVZ - Screenshot

StudiVZ soll schon 2010 schwarze Zahlen schreiben. Dies gab der stellvertretende Vorstandsvorsitzende bei Holtzbrinck, Jochen Gutbrod, gegenüber der WirtschaftsWoche an.

Gutbrod verantwortet die Internet-Geschäfte des Verlagshauses. Ihm zufolge will man mit dem Social Network StudiVZ spätestens 2010 schwarze Zahlen schreiben.1 Dies spiegelt jedoch die allgemein Wahrnehmung der Unternehmung nicht wider.

Analogie zur Telekom?

Das Ganze erinnert an ein Unternehmen, das früher einmal dem Staat gehört hat: die Deutsche Telekom. Der Aktienkurs (indirekt das Vertrauen der Anleger) der Dt. Telekom schnellte seinerzeit in immense Höhen. Auch deshalb, weil die Telekom Immobilien neu bewerten ließ und damit den Wert ihrer Bilanzen aufpolierte. Ein wenig so, wie es zum Teil in Amerika im Kontext der Finanzkrise passiert ist. Nur eben in Deutschland und schon Jahre früher. Irgendwann musste notgedrungen eine Korrektur erfolgen. Der Aktienkurs sank dramatisch ein. Tausende Kleinanleger verloren ein Gutteil ihrer Ersparnisse und die Anleger der Dt. Telekom generell das Vertrauen in das Papier.

Wandelt Holtzbrinck nun auf ähnlichen Pfaden? Werden Mischkalkulationen und (Über-)Bewertungen vorgenommen, nur um künstlich einen Break-Even zu erreichen? Wessen Vertrauen wollte man damit stärken? Das von zusätzlichen Investoren? Das der Banken, um Kredite für weitere Projekte zu mobilisieren?

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Geschrieben am: 03.12.2008
Zuletzt aktualisiert: 28.01.2016
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