, den 10.04.2012 (Letztes Update: 05.12.2017)

Rosige Zukunft: iPad Marktführer bis 2016

iPad 3
iPad 3, Bild: Apple

Ist das iPad Marktführer bis 2016? Die Analysten von Gartner haben eine Prognose für das Jahr 2012 veröffentlicht. Darin heißt es, Apple würde ungefähr 73 Millionen Einheiten seines iPad-Tablets in diesem Jahr verkaufen. Daraus ergibt sich ein Marktanteil von 61 Prozent. Außerdem soll das Unternehmen mindestens bis 2016 Marktführer bleiben.

Gartner-Analysten haben berechnet, der Tablet-Markt wird sich 2012 beinahe verdoppeln. Man geht von einem Wachstum um 98 Prozent aus. Gegenüber 2011 würden die Verkaufszahlen von rund 73 Millionen Stück auf 118,9 Millionen Einheiten steigen.

Apple-Tablet auf dem Vormarsch?

Apples iPad wird eine tragende Rolle zukommen, heißt es. Vom Tablet-Kuchen würde der Hersteller aus Cupertino rund 61,4 Prozent abbekommen. Microsofts Tablets mit Windows 8 erscheinen später im Jahr. Gartner zufolge trügen die neuen Geräte nicht dazu bei, dass Apple seine Vorherrschaft verliere.

Gestützt wird die Beurteilung durch die allgemeine Marktentwicklung. Bislang habe die Konkurrenz trotz vieler Anstrengungen nur wenig Erfolg im Tablet-Markt erlebt, erklärt Carolina Milanesi von Gartner Research.

Android ist iOS auf den Fersen

Unmittelbar hinter Apple, mit 61,4 Prozent Marktanteil, rangieren Android-Tablets im Jahr 2012. Knapp 38 Millionen Einheiten würden bis zum Jahresende verkauft. Microsoft muss sich hingegen mit rund 5 Millionen verkaufter Tablets zufriedengeben.

Die Konkurrenz begab sich dieses Jahr in Lauerstellung. Das Abwarten hatte entsprechend nur wenige Neuankündigungen zufolge. Weder auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, noch auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona wurden viele Produkte vorgestellt.

Vorsprung 2016 noch nicht aufgebraucht

Die Prognose denkt vier Jahre in die Zukunft. 2016 würde Apple 170 Millionen Tablets verkaufen. Android-Tablets sollen im selben Jahr dann ungefähr 138 Millionen Mal verkauft werden. Microsoft kommt dann immerhin auf 43,6 Millionen verkaufter Einheiten, sollten die Prognosen denn zutreffen.

Analysten machen sich Gedanken. Das ist Ihr Auftrag. Doch das Studium der Sozialwissenschaften lehrt uns, Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen. Die Statistik ist in der Regel nicht dynamisch genug, um mehrere äußere Einflüsse zu berücksichtigen. Entsprechend werden wir nächstes Jahr vielleicht schon eine andere Sicht auf die Dinge erwarten können.

Tim Cook ist nicht Steve Jobs

Der neue Apple-Chef Tim Cook trifft Entscheidungen. Er trifft andere Entscheidungen als der verstorbene Steve Jobs. In der Berichterstattung heißt es, der Apple-Gründer hätte Manches anders gemacht. Es ist müßig darüber zu spekulieren. Vor allem dann, wenn es so randständige Dinge wie das Aussehen der Benutzeroberfläche des neuen Apple TV betrifft. Doch unter Tim Cook zahlt Apple in diesem Jahr zum ersten Mal wieder Dividende seit 1995. Auf den ersten Blick „scheint“ es als würde Cook öfter Zugeständnisse machen. Jobs hätte versucht, seinen Willen durchzusetzen. Er traf sogar die Entscheidung, Adobe Flash von iOS-Geräten zu verbannen. Apple brachte damit einen Stein ins Rollen. Die Veränderungen halfen der Firma aus Cupertino.

Zugehörige Produkte
Zugehörige Plattformen
Zugehörige Personen
Zugehörige Firmen
Nokia Lumia 900 jetzt auch in Kanada, Symbian mit Office-Apps
TomTom: Apps für iPhone und iPad jetzt mit Facebook-Anbindung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>



Zuletzt kommentiert