Maue Quoten von DSDS Kids, Dieter Bohlen geht auf die Knie

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DSDS-Logo, Bild: RTL

DSDS Kids mit schlechten Einschaltquoten. Die Musik-Castingshow mit Kindern liefert RTL nicht genügend Zuschauer. Doch darüber hinaus zeigt sich der Pop-Titan beeindruckt. Die 8-jährige Alysha rührte ihn so sehr, dass er vor der jungen Sängerin nach ihrem Auftritt auf die Knie fiel.

Mit ihrer Version des Hits TikTok von Kesha begeisterte die 8-jährige Alysha Dieter Bohlen in der Jury von DSDS Kids. Aber nicht nur den Musik-Produzenten, sondern auch Michelle Hunziker und die Ex von Til Schweiger. Bohlen lobte das Talent der 8-Jährigen.

Drei Finalisten stehen bereits fest

Neben Alysha qualifizierten sich außerdem der zwölfjährige Besnik und der elfjährige Timmy für das Finale am 25. Mai. Der Gewinner darf sich über ein Ausbildungsstipendium, und ein Preisgeld freuen, mit dem er seiner Schule oder seiner Klasse einen Wunsch erfüllen kann.

Schlag den Raab und Sportschau mit mehr Marktanteil

Bei der Einschaltquote konnte DSDS Kids allerdings nicht punkten. 3,62 Millionen Zuschauer machen einen Premieren-Marktanteil von zwölf Prozent aus. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sprach man mit der ersten Show der DSDS-Kids 17,7 Prozent an.

Zum Vergleich: Die aktuelle Ausgabe von Schlag den Raab erzielte in der werberelevanten Zielgruppe einen Marktanteil von 25,1 Prozent. Auch die Sportsschau lag mit 24,3 Prozent deutlich über dem Wert des neuen “Deutschland sucht den Superstar”-Ablegers.

Pädagogen warnten im Vorfeld

Christoph Forsthoff formulierte als einer von vielen Pädagogen bereits im Vorfeld Bedenken am Format. Denn zahlreiche weinende Kinder kamen „trotz super Leistung“ nicht ins Finale. RTL bereitete sich vor der Sendung auf alle Eventualitäten vor.

Der Kölner Fernsehsender nutzte bei der Produktion von DSDS Kids qualifizierte Medienpädagogen sowie eine Psychologin, wie eine RTL-Sprecherin informierte. Außerdem tauschte sich der Sender sehr eng mit den Eltern aus. Die Schulen der Kids seien außerdem eingeweiht. Hätten die Schulen kein grünes Licht gegeben, hätte das Amt für Arbeitsschutz keine Genehmigung zum Dreh erteilt.

Kinder als Objekte vermarktet?

Medienpädagogen und Kinderschützer sind alarmiert. Kinder würden als mediale Objekte vermarktet, so der Vorwurf. Ferner könne das Ausscheiden aus der Sendung zu traumatischen Erlebnissen bei den jungen Kandidaten führen. Der Programmratgeber der Landesmedienanstalten („Flimmo“) warnt davor, dass Castingshows mit Träumen und Emotionen der Teilnehmer spielen. Bereits zu Mini-Playback-Show-Zeiten forderte die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt ein Verbot, da der Grenzbereich zu sexueller Ausbeutung berührt werde.

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Geschrieben am: 06.05.2012
Zuletzt aktualisiert: 06.07.2018
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