, den 12.05.2012 (Letztes Update: 22.08.2018)

Henri-Nannen-Preis: SZ-Redakteure wollen nicht gemeinsam mit BILD geehrt werden

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Henri-Nannen-Preis: SZ-Redakteure wollen nicht gemeinsam mit BILD geehrt werden. Ein Journalisten-Team der Süddeutschen wurde vom Verlag Gruner + Jahr mit dem Henri-Nannen-Preis in der Kategorie “Beste investigative Leistung” ausgezeichnet. Allerdings hätten sie sich die Auszeichnung mit Bild-Journalisten teilen müssen. Diese wurden mit demselben Preis ausgezeichnet, da sich die Jury nicht für einen Sieger entscheiden konnte.

Renommierter Journalistenpreis erstmals für ein Boulevard-Blatt

Hans Leyendecker, Klaus Ott und Nicolas Richter wurden für ihren Bericht über den Korruptionsskandal “Die Formel-1-Affäre” ausgezeichnet, ebenso die Bild-Journalisten Martin Heidemanns und Nikolaus Harbusch für den Bericht “Wirbel um Privatkredit – Hat Wulff das Parlament getäuscht?”

Der renommierte deutsche Journalisten-Preis ist zum ersten Mal an ein Boulevard-Blatt gegangen, was bereits im Vorfeld auch in der Jury zu Auseinandersetzungen geführt hatte. Die frühere Vize-Präsidentin des Bundestags, Antje Vollmer (Grüne) warnte davor, einem Massenblatt mit dieser Auszeichnung den Ritterschlag zu geben.

“Kulturbruch”

Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung lehnte im Namen seiner Journalistenkollegen die Auszeichnung ab.

“Wir möchten nicht gemeinsam mit der Bild ausgezeichnet werden.”
Hans Leyendecker
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