Talisa Tremor, den 08.06.2012 (Letztes Update: 04.09.2018)

Internet für Thomas Gottschalk ein destruktives Medium

Altes TV-Gerät aus den 1970ern
Fernsehen in den 1970ern war anders, Bild: CC0 (AlexAntropov86)

Für Moderator Thomas Gottschalk ist das Internet ein “destruktives Medium” und seine User Menschen, die “aus der Deckung heraus und mit einer grundablehnenden Haltung” agieren und im Netz kommentieren würden. Für den 62-Jährigen, der jüngst mit seiner neuen Show “Gottschalk live” baden ging, sind im Netz die Nörgler unterwegs. Jemand, der sich mit ihm beschäftigen würde, der hätte sie nicht alle, so der ehemalige Moderator der bekannten Samstagabend-Show “Wetten, dass”. Grund der Aussagen Gottschalks war ein Interview der Autorin Jenni Zylka und des Redakteurs Stefan Kuzmany über die Häme, die derzeit im Netz über den bekannten Moderator niederprasselt.

Negative Kommentare im Netz vorherrschend

Gottschalk findet es ein “unglaubliches Phänomen”, dass unter Artikeln im Web nur negative Äußerungen zu finden seien. Fast nie sei im Kommentarbereich etwas Positives zu lesen, so der 62-Jährige. Er beschreibt diesen Umstand mit ebenjener Deckung, aus der heraus die Internet-User ihre negativen Kommentare verbreiten würden. Anfang dieses Jahres wurde Gottschalks Einsatz von neuen Medien in seiner Live-Show sogar in Blogger-Kreisen noch gelobt: “Gottschalk will Medienkompetenz schaffen. Seine Zuschauer sollen lernen – und zwar mit ihm”, schrieb ein Thomas Knüwer seinerzeit.

Gottschalk wird als Dienstleister auch weiterhin dabei bleiben

Nach nur wenigen Folgen ist Gottschalk live wegen schlechter Quoten abgesetzt worden. Durchschnittlich wollten nur 1,21 Millionen Zuschauer seine Show sehen, was einem Marktanteil von rund 4,8 Prozent entsprach. Als Dienstleister werde er in diesem Bereich auch weiterhin seine Brötchen verdienen, pardon, Würstchen herstellen.

“Ich bin Dienstleister und ich meine: solange ich meine Würstchen verkaufen kann, werde ich Würstchen herstellen.”
Thomas Gottschalk

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