, den 28.06.2012 (Letztes Update: 24.08.2018)

I/O 2012: Neues zum Google Nexus 7

Google I/O 2012
Google I/O 2012

Google Nexus 7 vorgestellt. Nach langem Warten, viel Spekulation und einigen Leaks ist es nun so weit: Wie allgemein angenommen wurde, zeigte Google auf der Entwickler-Konferenz I/O 2012 sein neuestes Produkt der Nexus-Reihe. Das Nexus 7 ist ein 7-Zoll-Tablet, das der Hersteller zum Kampfpreis von 199 US-Dollar (8 GB) bzw. 249 US-Dollar (16 GB) anbietet.

Hightech zum Dumpingpreis?

Die Daten lesen sich erst einmal beeindruckend. Das Nexus 7 wartet mit so ziemlich allem auf, was bisher nur den hochklassigen und dementsprechend teuren Geräten der Konkurrenz vorbehalten war. Neben einem der neuen Tegra-3-Prozessoren mit 4 Kernen (plus einem zum Stromsparen) verfügt es über 1 GB RAM. Das Display hat mit 1280 x 800 Pixeln eine für die Größe von 7 Zoll sehr hohe Auflösung und wird mit dem inzwischen schon fast kultisch geehrten, ultraresistenten Glas der Firma Corning geschützt. IPS garantiert zudem ein gutes Bild aus allen Blickwinkeln.

Das Gewicht liegt mit nur 340 Gramm weit unter dem aller vergleichbaren Konkurrenten. Darüber hinaus verfügt es neben Micro-USB, GPS, WLAN und Bluetooth über das neu entwickelte NFC (Near Field Communication), das einen unkomplizierten und schnellen Datenaustausch mit dafür kompatiblen Geräten wie Laptops ermöglichen soll. Allerdings wird auch schnell klar, wo Google spart. Eine hochauflösende Kamera auf der Rückseite sucht man ebenso vergebens wie einen Slot für die SD-Karte. Dass darüber hinaus kein UMTS möglich, und allen Gerüchten nach auch nicht in Planung ist, schränkt die mobile Nutzung natürlich stark ein.

Mit dem Nexus 7 Mitbewerber angreifen

Google will an diesem Tablet nicht viel verdienen, das gab es selber bereits zu. Es geht um andere Dinge, allen voran den Kampf um Marktanteile. Ironischerweise allerdings nicht auf dem Markt, auf dem er ausgefochten wird. Über Google Play verkauft das Unternehmen Software und Inhalte wie E-Books, Filme und Musik. Für Google fallen saftige Lizenzanteile an.

Ob die Rechnung aufgeht, müssen wir abwarten. Denn im Gegensatz zur Konkurrenz von Amazon, Apple und Microsoft fehlt Google nämlich ein kleines, aber wichtiges Bindeglied, das das Rennen durchaus entscheiden könnte. Der Suchmaschinen-Anbieter hat keine eigenen Vertriebswege, um das Produkt auch erfolgreich und in großen Stückzahlen an den Kunden bringen zu können.

Maps auch offline und mit 360 Grad Ansichten

Google Maps soll künftig 360-Grad-Ansichten bieten. Darüber hinaus sollen die Karten auch offline zur Verfügung stehen. Wie das aussehen kann, verdeutlicht Google in einem kurzen Video. Das 7 Zoll große Google-Tablet soll ebenfalls über ein Update der Youtube-App verfügen, damit Videos entsprechend der Möglichkeiten des Tablet-Displays angezeigt werden.

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