Otto Normal, den 22.10.2012 (Letztes Update: 22.10.2012)

Der Mac Pro – Power im Apfel

macprodisplay

In Zeiten von iPhone, iPad und der mobilen MacBook Generation scheint es fast so, dass die stationären Apple Rechner iMac, Mac mini und der Mac Pro nicht mehr dem großem Käuferinteresse entsprechen würden. Tatsächlich sind mobile Geräte wie das iPad ein signifikanter Indikator für einen Umbruch im Computermarkt. Das Konzept der Tablettechnik ist hauptsächlich auf den breiten, privaten Markt gerichtet. Apples Arbeitscomputer hingegen agieren in anspruchsvollen Schaffensbereichen und Kreativarbeitsplätzen und das auch weiterhin sehr erfolgreich.

Apples Computer und Betriebssysteme sind vor allem für den unkomplizierten Workflow und die Benutzerfreundlichkeit bekannt. Des Weiteren für die Homogenität zwischen Hardware und Software. Das Prunkstück und das Gerät mit dem größten Anwenderpotenzial hat dabei definitiv der Apple Mac Pro.

Vom Power Mac zum Mac Pro

Der Mac Pro ist ein Arbeitstier. Darauf lässt auch sofort die imposante Erscheinungsform schließen. Der heutige Mac Pro ist der direkte Nachfolger der Power Mac – Generationen, die seit 1999 in Studios und Agenturen ihren Einsatz fanden. Auffällig ist die optische Loslösung des grau/beigen PC-Designs. Der Power Macintosh G3 entzückte den noch sehr jungen Anwendermarkt in den Farben: Blau und Weiß. Der G4 folgte noch im selben Jahr und der G5 war noch bis in das Jahr 2005 das Pro Modell von Apple. Der erste Mac Pro kam mit dem Modell August 2006 auf dem Markt. Seit nunmehr sechs Jahren fällt der Mac Pro vor allem äußerlich durch sein kühles und reduziertes Design auf. Seine inneren Leistungen gehören zu dem qualitativ Hochwertigsten, was es auf dem Computer-Anwender-Markt zu finden gibt.

Wohl das aufgeräumteste System unter den Anwender Computern

Wird das Gehäuse an der Seite geöffnet, möchte man es am liebsten gar nicht mehr wieder anbringen, so aufgeräumt und wohl platziert wirkt der Mac Pro von innen. Wulstige Kabelbäume oder schwer zugängliche Modulschächte sind weder oberflächlich noch nach längerem Suchen zu erkennen. Es gibt wohl kaum ein Computersystem, welches so perfekt konzipiert und gefertigt ist wie das des Mac Pro. Einzelne Komponenten lassen sich in Handumdrehen austauschen. Festplatten, Arbeitsspeicher oder Grafikkarte lassen sich einfach upgraden, daher ist der Mac Pro ein extrem langlebiger Computer mit vielen manuellen Anpassungsmöglichkeiten. Das hat allerdings auch seinen Preis. Der Pro von Apple gehört sicher zu den teuersten Anwendercomputern auf dem Markt – zumindest in der Anschaffung. Weiterhin besteht die Notwendigkeit des Einsatzes eines externen Monitors wie etwa dem Cinemadisplay aber auch Bildschirme anderer Hersteller sind im Einsatz mit dem Mac Pro kein Problem.

Die Speichereinheiten – nur eine Frage der Größe

Das der Mac Pro wirklich für den professionellen Einsatz geschaffen ist zeigen die aktuell verfügbaren Modelle. Je nach Prozessorfabrikation können durch ein einfaches Stecksystem bis zu 32 oder sogar 64 GB Arbeitsspeicher verbaut werden. Im Vergleich: Ein aktueller iMac bietet 8-16 GB Arbeitsspeicher. Ähnlich lesen sich die Werte beim Einsatz mit Festplattenmedien. Während sich beim iMac bis zu 1 TB Festplatten wählen lassen, bietet der Mac Pro das 8-Fache an Festplattenintegration. Außerdem kann er auch die neuen SSD Festplatten verarbeiten. Die Solid State Drives bieten eine bis zu 2,5 schnellere Performance bei der Videocodierung. Diese Speichereinheiten gibt es zwar jeweils nur bis zu einer Größe von 500 GB, dafür kann der Mac Pro 4 solcher Einheiten aufnehmen.

Quad Core? Der Mac Pro geht bis 12 Core real und sogar 24 Core virtuell

Sehr hochdimensioniert geht es auch bei dem Einsatz der Prozessoren (CPU) zu. Während andere Macs mit einem Einzelprozessor (i3/i5/i7) auskommen, kann der Mac Pro wahlweise mit einem oder zwei Prozessoren bestückt werden. In diesen Systemen gibt es dann entweder Quadcore Architektur mit 3,2 GHz oder 12-Core-Prozessor mit 2,4 GHz Geschwindigkeit. Diese Rechenkerne lassen sich virtuell unter MAC OS x noch einmal bis auf 24 Prozessoren splitten. In der Praxis bedeutet das eine extreme Rechenverteilung für viele gleichzeitige und vor allem anspruchsvolle Arbeiten.

Grafikkarten für den professionellen Einsatz

Ein weiterer wichtiger Faktor für professionelle Aufgaben wie zum Beispiel der Grafikbearbeitung (vor allem im Video- und Video-Cut-Bereich) ist natürlich der Einsatz von leistungsstarken Grafikkarten. Standardmäßig ist hier die Wahl einer ATI Radeon HD 5770 mit einem Arbeitsspeicher von 1 GB GDDR5. Eine bis zu 70 % Leistungssteigerung kann mit einer ATI Radeon 5770 erzielt werden. Diese besitzt ebenfalls einen Arbeitsspeicher von 1 GB, hat aber einen größeren Speicherbus und einen stärkeren GPU. Bei dieser Grafikkartenunterstützung ist ein Anschluss von bis zu 3 Monitoren möglich. Dank der Aufnahmemöglichkeit von zwei Grafikkarten ist auch dieser Wert doppelt nutzbar. Profis können also tatsächlich bis zu 6 Monitore anschließen und damit einen extrem vielseitigen Arbeitsplatz ausstatten.

Der Mac Pro ist natürlich sehr anschlussfreudig

Der Mac Pro ist, was seine inneren Werte angeht, ganz sicher als High-End einzustufen. Die Qualität der Ausstattung verspricht starke Performance in den unterschiedlichsten Bereichen. Dank der einfachen Möglichkeit einzelne Bausteine upzugraden und auszutauschen verspricht ein Mac Pro eine lange Lebensdauer und den Einsatz in professionellen Bereichen. Was die Anschlüsse für externe Geräte angeht, ist auch hier eine Vielzahl von Möglichkeiten vorgesehen. Dazugehören:

  • 4 x FireWire Buchsen
  • 5 x USB 2.0 (plus 2 weitere an der mitgelieferten Tastatur) Kopfhörer-Minianschluss
  • optische-digitaler Audioeingang und -ausgang
  • Analoge Stereoeingänge und -ausgänge
  • Mehrkanalaudio über MiniDisplayport Anschluss

 

Cinema Display perfekt für den Mac Pro

Für den externen Monitorbetrieb lassen sich insgesamt bis zu 6 Displays anschließen. Das Apple LED Cinema Display mit 27 Zoll ist optimal für den professionellen Einsatz mit dem Mac Pro konzipiert. Es bietet eine Auflösung von bis zu 2560 x 1440 Pixel und ist hintergrundbeleuchtet. Das bedeutet sofortige Helligkeit und gleichmäßige Ausleuchtung bis in die Ecken des Monitors. Mit einem Betrachtungswinkel von 178 Grad ist das Display vieler Orts einsetzbar. Auch im Design und Optik passt das Cinema Display perfekt zum Mac Pro, da es ebenfalls aus Aluminium gefertigt wurde. Drei zusätzliche USB Anschlüsse erweitern die Konnektivität des Mac Pro.

Power ist auch im ökologischen Sinne gefragt

Neben den vielen und auch entscheidenden technischen Werten und Vorzügen beweist Apple auch Größe im Bereich der Umweltverträglichkeit. In vielen Computern stecken Bauteile mit umweltbelastendem Brom. Das steckt in vielen Kabeln, Platinen, Steckern Klebstoffen und mehr. Brom dient zwar dem Flammschutz ist aber umweltbelastend. Apple weist darauf hin, dass neue Systeme und Konfigurationsoptionen bromfrei sind. Dies gilt für die gesamte Produktpalette. Außerdem ist der Einsatz von Aluminium besonders gut recycelbar. Auch im Punkt der Energieeffizienz sind die Systeme von Apple ausgezeichnet.

Zusammenfassung:

Der Mac Pro ist, wie der Name auch darauf deutet, das Pro Gerät unter Apples Desktop Computern. Seine Bauweise ist großartig und dabei genauso schlicht. Die wahre Power zeichnet sich hinter der seitlich abnehmbaren Gehäuseseite ab. Dabei ist das Innenleben ausgesprochen aufgeräumt und sehr einfach zugänglich. Einzelne Computerelemente lassen einfach austauschen. Diese Optionen bescheinigen dem Mac Pro zum einen die vielfältigsten Arbeitseinsätze und zweitens eine enorme Langlebigkeit durch den Austausch von Komponenten wie Grafikkarte, Arbeitsspeicher oder Erneuerung der Festplatten. Die Power dieses Computers ist enorm und fast grenzenlos nach oben hin. Das gilt für den Arbeitsspeicher mit bis zu 64 GB und ebenso die Festplatten mit bis zu 8 TB Kapazität. Richtig enorm geht es auch bei der CPU zu. Bis zu 12 Core Prozessor sind realistisch möglich, dazu kommt die virtuelle Aufteilung bis auf 24 Rechenkerne.

Der Mac Pro besitzt zwar noch keine Thundebolt Anschlüsse, kann aber mit vier Fire Wire Verbindungen aufwarten. Diese haben immerhin eine Datenübertragung von 8 GB/Sek. Zudem bietet der Mac Pro noch weitere Anschlüsse für Video und Audio. Die technischen Dimensionen dir vor allem für hochwertige und professionell Video- Grafik- und Audioaufgaben ideal sind haben dabei auch ihren Preis. Der Mac Pro ist das teuerste Computermodell in Apples Produktpalette.

Quelle sämtlicher Produktinformationen: Copyright © 2012 Apple Inc. Alle Rechte vorbehalten

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