Otto Normal, den 10.12.2012 (Letztes Update: 15.03.2019)

Mit iOS-Karten in den australischen Busch fehlgeleitet

Karten-App
Karten-App, Bild: Apple

Von iOS-Karten fehlgeleitet, und zwar mitten in den australischen Busch. Was die ungenauen Zielkoordinaten der heftig unter Kritik geratenen „Apple Maps“ anrichten können, mussten nun auch mehrere Menschen erfahren, die eigentlich in einer Kleinstadt zum Ziel kommen wollten. Stattdessen verirrten sie sich in einen Nationalpark im Bundesstaat Victoria. Die Bundespolizei spricht deshalb öffentliche Warnungen vor der Benutzung der iOS-Maps aus.

In den Busch fehlgeleitet

Was sich kurios anhört, hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Der Murray-Sunset-Nationalpark ist etwa 70 KM vom Ort Mildura entfernt. Dort ist es zurzeit sehr heiß, bei Temperaturen um die 46 Grad Celsius. Zugängliche Wasserquellen gäbe es dort nicht.

Laut MacRumors hatten sich mehrere Menschen so stark verirrt, dass sie bis zu 24 Stunden ohne Nahrung auskommen mussten, und sich durch teilweise unwegsames Terrain kämpfen mussten. Ohne Handyempfang waren bislang sechs Personen auf die Rettung durch die Polizei angewiesen.

Die eigenständige Karten-App Apples war direkt nach Erscheinen von iOS 6 heftig in die Kritik geraten. Dies führte so weit, dass Tim Cook eine öffentliche Entschuldigung formulierte, sowie eine Empfehlung auf Googles und Nokias Kartenmaterial aussprach. Apple hatte sich im Vorfeld von den Google Karten Material getrennt, um unabhängiger in Bezug auf die Konkurrenz zu sein. Kürzlich trennte Apple sich von den Managern Scott Forstall und Richard Williamson.

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