Otto Normal, den 10.12.2012 (Letztes Update: 15.03.2019)

Apple Mac Pro zukünftig „Assembled in USA“?

Mac Pro
Mac Pro, Bild: Apple

Es gibt momentan eine interessante Spekulation rund um die angestrebten 100 Millionen US-Dollar Investition für die Mac-Produktion in den USA. Apple-Vorstand Tim Cook äußerte sich vergangene Woche in mehreren TV-Interviews über eine „Made in the USA“-Zukunft.

Vorangegangen waren diverse iMac-Fotos, die mit der Aufschrift „Assembled in USA“ versehen waren. Jetzt scheint es eine Tendenz dafür zu geben, dass der Mac Pro als potenzieller USA-Mac infrage kommen würde.

Indizien für Mac-Pro-Produktion in USA?

Für diese Spekulation gibt es gleich mehrere Indizien. Zum einen ist der Mac Pro der einzige Apple-Computer, bei dem ein Generationsupdate noch aussteht. Erst im Oktober wurden in San Jose die iMac-Reihe, ein MacBook Pro und der Mac Mini vorgestellt.

Profianwender warten derweil sehnsüchtig auf einen angepassten Pro-Mac, vor allem weil die aktuellen Modelle weder USB 3 noch Thunderbolt unterstützen. Aufgrund dieses technischen Rückstands wurde schon seit einiger Zeit über die Zukunft des „Profi-Mac“ diskutiert.

Indiz Nummer 2 bezieht sich auf die Verkaufszahlen, und die geplante Produktionsinvestition Apples. Im laufenden Jahr wurden rund 18 Millionen Macs verkauft. Der größte Anteil bezieht sich dabei auf die MacBooks, gefolgt von ca. 4,6 Millionen stationären Rechnern (größter Anteil: iMac). Dabei gehen Arbeitswissenschaftler nun von einer Mitarbeiterkapazität von ca. 200 aus, die dann umgerechnet etwa eine Millionen Computer herstellen könnten. Diese Hochrechnung würde sich also gut auf den Mac Pro projizieren lassen.

Indiz Nummer 3 geht zurück auf eine Ankündigung Apples vom Sommer 2012. Da hieß es, dass ein neuer Mac Pro im Jahr 2013 vorstellbar wäre, ein ideales Timing also. Auch wenn die Aussichten durchaus realistisch scheinen, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt festzuhalten, dass es keine offizielle Bestätigung aber auch kein Dementi gibt.

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