Otto Normal, den 11.12.2012 (Letztes Update: 11.12.2012)

Foxconn setzt zunehmend auf Roboter

Der chinesische Zulieferer Foxconn steht unter Druck. Bekanntermaßen geht es dabei nicht zuletzt um die immer wieder kritisch berichteten Arbeitsbedingungen. Um den hohen Ansprüchen der Kunden wie Apple gerecht zu werden, muss das Unternehmen einerseits höchste Qualitätsansprüche vorweisen und zugleich die Produktion so günstig wie nur möglich halten. Um einen geeigneten Kompromiss zu finden, spezialisiert man sich auch dort zunehmend auf Roboter.

Selbstredend möchte Foxconn dieses Arbeitsplatzdesign ganz gerne in ein positives Licht rücken und scheut sich dabei nicht Mitarbeiterstimmen verlautbaren zu lassen, deren Arbeit sich dadurch angeblich verbessert hätte. Ein Mitarbeiter äußerte sich gegenüber dem Wall Street Journal – erhört worden zu sein. Er und einige weitere Kollegen wurden von einem bisherigen ungünstigen Arbeitsplatz innerhalb des Konzerns versetzt worden. Dort wo bislang viele menschliche Kräfte stupide Arbeiten verrichten mussten, waltet nun ein Roboter, dem Monotonie ein Anspruch allerhöchster Sorgfalt zu sein scheint.

Dass Apple in Zukunft einen kleinen Teil seiner Macs wieder in den USA zusammenbauen lassen möchte, ist auch als ein politisches Zeichen zu verstehen. Foxconn wird dem Ruf aus Kalifornien folgen und hat bereits, damit begonnen Standorte in den USA zu errichten. Die Chinesen werden deshalb auch gezwungen sein ihre Arbeitsbedingungen zumindest nach außen westlichen Vorstellungen anzupassen.

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