Otto Normal, den 06.02.2013 (Letztes Update: 02.03.2019)

Apple-Konkurrent Dell gibt „Payout“ bekannt

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Euro, Bild: Imelda

Der Apple-Konkurrent Dell kündigte offiziell eine radikale Umstrukturierungsmaßnahme an. Zukünftig möchte Dell den Status als Aktiengesellschaft ablegen und als privat finanziertes und geführtes Unternehmen agieren. Die Aktieninhaber sollen mit einem Kurs von 13,65 Dollar pro Aktie in bar ausgezahlt werden.

Dell kauft sich frei

Mit einem Buyout wird Dell sich von seiner bisherigen Unternehmensfirmierung befreien, um zukünftig als privates Unternehmen weiter existieren zu können. Die wurde am 11. Januar 2013 erstmals bekannt. Der Aktienkurs lag zu diesem Zeitpunkt bei 10,88 Dollar pro Aktie.

Unternehmensgründer Michael Dell wird zukünftig als CEO seiner Firma erhalten bleiben. Seinen persönlichen Aktienbesitz plus einer zusätzlichen privaten Investition wird Dell der Firma überschreiben, der Software-Hersteller Microsoft wird ebenfalls mit einer Summe von 2 Milliarden US-Dollar in die Finanzierung einsteigen.

Michael Dell und Steve Jobs haben gemeinsame Vergangenheit

Dell musste im November 2012 einen Aktienkurs von unter 7 US-Dollar pro Aktie verkraften. Dieser Wert beschrieb den Tiefpunkt eines andauernden Wertverlustes. Dell möchte mit dem „Aktienausverkauf“ die Langzeitstrategie des Unternehmens besser verfolgen können.

Pikant bei diesem finanziellen Schritt ist die Tatsache, dass sich Michael Dell im Jahr 1998 an Steve Jobs wandte und ihm dazu riet Apple dichtzumachen. Jobs kehrte damals zu Apple als CEO zurück und führte das Unternehmen aus Cupertino schließlich zurück auf die Erfolgsspur. Acht Jahre später überholte Apple Dell auf dem Börsenparkett und Jobs nutzte dieses Ereignis, um eine Mitteilung an seine Mitarbeiter, zu verfassen. Deren Inhalt bezog sich natürlich auf die damalige Prognose Michael Dells, der ihm dazu geraten hatte Apple aufzugeben und abzuschreiben.

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