Otto Normal, den 12.02.2013 (Letztes Update: 27.02.2019)

Unfaire Preispolitik: Apple, Microsoft und Adobe müssen sich im Unterhaus des australischen Parlaments erklären

Microsoft
Microsoft

Die US-Konzerne: Microsoft, Apple und Adobe werden in das australische Unterhaus geladen, um Stellung zu beziehen. Den Unternehmen wird eine negative Preispolitik für Software und Hardware in Australien vorgeworfen.

Vertreter der drei betroffenen Konzerne sollen sich in einem Ausschuss des australischen Unterhauses erklären. Es geht darum, dass die Unternehmen teilweise sehr starke Preisunterschiede besonders für Software generieren würden.

Konkret wird das Beispiel Adobe, deren Creative Suite als Download in Australien mehrere Hundert Dollar mehr kosten würde als in den USA.

Ad Husic ist einer von 150 Abgeordneten des australischen Unterhauses. Er beklagt die fehlende Bereitschaft der Unternehmen sich mit dem zuständigen Gremium zu beschäftigen und hat nun die jeweiligen Firmenrepräsentanten für den 22. März 2013 zu einer Anhörung geladen. Der Abgeordnete erklärte diesen Schritt zur Premiere, dass Unternehmer vor das australische Parlament zitiert werden. Die betroffenen Firmen hatten sich zuvor schlicht geweigert eine Einigung zu erzielen.

Gegenüber ZDNET Australia erklärte ein Adobe-Sprecher, das Unternehmen sei selbstverständlich an einer Kooperation mit dem Ausschuss interessiert. Von den beiden anderen amerikanischen Unternehmen, Microsoft und Apple, gab es bislang noch keine öffentliche Stellungnahme.

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