, den 23.02.2013 (Letztes Update: 27.08.2018)

Google Chromebook Pixel präsentiert: Linux-Installation möglich

chrome-pixel
Google Chrome Pixel

Google Chromebook Pixel präsentiert. Der Suchmaschinen-Anbieter stellte nun die Wi-Fi-Version seines neuen Laptop vor. Das ist relativ Linux-freundlich. Das BIOS des Geräts erlaubt eigene Bootloader und damit die Installation alternativer Betriebssysteme.

Chromebook mit Linux Mint

Googles Bill Richardson zeigte auf Google+, dass man auf dem Chromebook Pixel auch ein anderes Linux installieren kann. Normalerweise läuft der Laptop mit Chrome OS, aber dank des relativ offenen BIOS startet darauf auch eine andere Distribution. Richardson entschied sich für eine unveränderte Ausgabe des auf Debian basierenden Linux Mint.

Kein Touchscreen

Obwohl das neue Gerät über einen 12,85 Zoll großen Touchscreen als Display verfügt, unterstützt bislang aber noch keine Linux-Installation diese Funktionalität. Das kann momentan nur das eigene Betriebssystem. Es wurden bereits Kernel-Patches eingereicht, um den Linux-Kernel auf die Chromebook-Hardware vorzubereiten. Einen Treiber für den berührungsempfindlichen Bildschirm gibt es aber noch nicht im Innersten von Linux.

BIOS read-only, Installation nicht trivial

In einem Kommentar zu seinem eigenen Beweisfoto gibt Richardson auf Google+ an, dass das BIOS des Chromebook Pixel nur gelesen werden kann. Um weitere Funktionen hinzuzufügen oder Fehler zu beheben, müsse neue Hardware her. Weiterhin hat er eine Schritt-für-Schritt-Anleitung veröffentlicht, wie man ein eigenes Betriebssystem auf dem Chromebook Pixel veröffentlichen kann. Die Installation gestaltet sich dabei nicht ganz so einfach. Der Start des Chromebooks im Developer Modus ist zunächst Voraussetzung. Dann muss man es per Shell auf das Vorhaben aufmerksam machen. Neben dem Touchscreen funktioniert auch das Trackpad nicht – für Maus-Unterstützung wird eine USB-Maus benötigt. Zumindest funktioniert aber die Tastatur und das WLAN.

Die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut

Noch zum Ende des Jahres 2012 sprach sich Googles Vorstand Larry Page für eine Marktaufteilung der großen Unternehmen aus. Apple produziere Hardware, Google mache Werbung und Software  und Amazon fungiere als größter Online-Handelsplatz weltweit. Page forderte mehr Fokus auf Kompetenzen, mehr Miteinander, weniger Gegeneinander. Nun scheint er sich an seinen eigenen Rat nicht zu halten.

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