Otto Normal, den 26.02.2013 (Letztes Update: 21.02.2019)

Apple bietet Entschädigungszahlung für In-App-Kauf-Opfer an

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Apps, Bild: Sara Kurfeß

Es gibt eine Vielzahl an gratis Apps, die aber statt des kostenlosen Spielvergnügens oftmals mit unangenehmen “In-App-Käufen“ überraschen. Apple hat nun eine beschlossen unter bestimmten Voraussetzungen den geschädigten Nutzern Schadensersatz, zu erstatten.

Es geht um eine Sammlung von Schadensersatzforderungen, eingereicht von iOS Nutzern und Eltern, die durch versteckte oder unklare “In-AppKäufe“ finanziellen Verlust feststellen mussten. Apple möchte den Betroffenen nun eine Entschädigung von jeweils 5 US-Dollar in Form von iTunes Guthaben zusprechen, vorausgesetzt der nachweisbare Schaden belaufe sich über 30 US-Dollar. Weiterhin müssten die Kläger vorweisen können, dass die Sachverhalte vor dem iOS-Update im März 2011 erfolgten. Mit diesem Update sorgte Apple für zusätzliche Barrieren beim tätigen von zusätzlichen App-Zahlungsinhalten. Seit diesem Zeitpunkt muss jeder Nutzer auch innerhalb einer App jede Transaktion oder In-App-Kauf mit der Eingabe des Passwortes bestätigen. Weiterhin lassen sich diese App-Käufe auch generell deaktivieren.

Unter den Klägern finden sich viele Eltern, deren Kinder ohne Ahnung und Absichten der finanziellen Konsequenzen, diverse Zukäufe für Spiele nutzten. Eine gerichtliche Bestätigung des Apple-Angebotes steht momentan noch aus.

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