Otto Normal, den 27.03.2013 (Letztes Update: 27.03.2013)

Apple-Verträge mit Mobilfunkanbietern unter der EU-Lupe

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Aufgrund mehrerer Beschwerden von Mobilfunkanbietern setzt sich die Europäische Kommission derzeit mit Verträgen auseinander, die zwischen Apple und den Mobilfunkanbietern für den Vertrieb des iPhones geschlossen wurden. Es soll geprüft werden, ob die geschlossenen Verträge wettbewerbsschädigend sind. Um formelle Beschwerden handelt es sich laut einem EU-Sprecher allerdings nicht. Es sei durchaus ein gesunder Wettbewerb in diesem Markt vorhanden.

Die Mobilfunkanbieter stören sich demnach an den strikten Vorgaben seitens Apple für den iPhone-Verkauf. Eine bestimmte Quote für den Abverkauf in festgelegten Zeiträumen seitens Apple steht im Raum. Auch nicht verkaufte Geräte müssten die Mobilfunkanbieter demnach bezahlen. Gegenüber der New York Times beklagte ein Manager eines Smartphone-Konkurrenten zudem, dass die Mobilfunkanbieter aufgrund dieser Richtlinien dazu gezwungen wären, ihr Marketingkonzept auf den iPhone-Verkauf zu fokussieren.

Ob auch eine formelle Beschwerde seitens der Mobilfunkanbieter folgen soll, ist derzeit noch unklar. Ebenso ist denkbar, dass die Wettbewerbskommission eigenständig eine Untersuchung aufnimmt. Wie das Wall Street Journal berichtet gibt es allerdings keine Anzeichen dafür, dass die EU in der näheren Zukunft formelle Untersuchungen bezüglich der Apple Verträge einleitet.

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