Iro Kaese, den 24.04.2013 (Letztes Update: 24.04.2013)

Apple Geschäftszahlen für Q2 übertreffen eigene Umsatzprognosen

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Mit der Veröffentlichung der Geschäftszahlen des 2. Geschäftsquartals verbesserte Apple die eigenen Umsatzprognosen und erst recht die der Analysten und kritischen Medien.

Wenn es nach der Devise “Only bad news are good News“ gehen würde, müssten die Apple Kritiker heute schweigen. Mit einem Umsatz von 43,6 Milliarden US Dollar konnte sich Apple gegenüber dem Vorjahreswert von 39,2 Milliarden Dollar weiter verbessern. Der Gewinn reduzierte sich dabei 2,1 Milliarden, von 11,6 auf aktuell 9,5 Milliarden US-Dollar. Nicht nur Analysten und Experten erwarteten einen deutlichen höheren Umsatzeinbruch, das Unternehmen selbst stellte seine Umsatz Erwartungen zwischen 41 und 43 Milliarden ein. Trotz der positiven Endrechnung reduziert Apple die Erwartungen für “Q3“ nochmals und prognostiziert den kommenden Umsatz auf maximal 35 Milliarden US Dollar.

Allen kritischen Vermutungen widersetzte sich Apple mit dem Absatz der Sparte iPhone, mit der das Unternehmen den größten Verkaufsanteil seiner Produktpalette erzielen konnte. Mit 37,4 Millionen verkauften iPhones behauptet sich Apple im Sog des kritischen Umfelds. Auch die iPads erreichten einen Verkaufszuwachs von 19,5 Millionen Geräten. Im Jahr zuvor wurden nur 11,8 Millionen Tablets und 35,1 Millionen iPhones verkauft.

Nur der Umsatz der Sparte iMac liegt hinter den eigenen Erwartungen beziehungsweise hinter den Zahlen des entsprechenden Quartals im Vorjahr. Es wurden 4 Millionen iMacs verkauft. Tim Cook gab zu diesem Punkt zu, dass er sich wünschte, die Veröffentlichung des iMac auf Anfang 2013 verschoben zu haben. Die Produktionsprobleme und langen Fertigungszeiten hätten so besser vermieden werden können. Auch zu kommenden Veröffentlichungen teilte sich der Apple CEO mit. Er versprach für den Herbst 2013 und Anfang 2014 neue überraschende Hardware, Software und Services.

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