, den 03.05.2013 (Letztes Update: 30.08.2018)

Apple spart mit iBond-Schuldscheinen 9,2 Milliarden US-Dollar Steuern

Apple bietet Schuldscheine an, um eigene Aktien zurückzukaufen. Indem man sich auf diese Weise neuverschuldet, und nicht etwa an das eigene Kapital herangeht, spart der Hersteller aus Cupertino jüngsten Medienberichten zufolge 9,2 Milliarden US-Dollar steuern.

Apple hat einen Kapitalstock von 150 Milliarden US-Dollar und könnte entsprechend seine Aktien auch mit diesen Mitteln zurückkaufen. Doch das Unternehmen verkauft lieber Schuldscheine und spart auf diese Weise Steuern, und zwar nicht zu knapp, wie jetzt berichtet wird.

Die Investment-Firma Moodys hat nun vorgerechnet, dass Apple ansonsten für die Wiedereinfuhr von Kapital, das auf ausländischen Kontent lagert, nachträglich rund 9,2 Milliarden US-Dollar Steuern hätte zahlen müssen, wollte man die eigenen Aktien zurückkaufen. 100 Milliarden US-Dollar Volumen sollen Investements von Apple haben, die bis zum Jahr 2015 durchgeführt werden sollen. Ein Teil davon soll in erhöhte Dividenden fließen, die den Aktionären ausgezahlt werden wird.

In dieser Woche hatte Apple die ersten Schuldscheine seit 1996 ausgegeben, im Wert von 17 Milliarden US-Dollar.

Um Neid-Diskussionen entgegenzusteuern, teilte Apple außerdem mit, dass man 2012 rund 6 Milliarden US-Dollar an Steuern gezahlt hätte und damit einer der größten, wenn nicht gar der größte industrielle Steuerzahler sei.

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