, den 09.05.2013 (Letztes Update: 28.08.2018)

Wegen iRadio: Apple verhandelt noch immer mit Sony und Warner

iPod nano
iPod nano

Apple in Verhandlungen mit Sony und Warner. Schon seit längerer Zeit verhandeln Apple und die großen Musikverlage über die Vergütung für den geplanten Radiodienst iRadio. Während schon eine Einigung mit Universal erzielt werden konnte, verhandelt das Unternehmen derzeit noch mit Warner und Sony.

Apple ändert Verhandlungsposition

Apple soll Medienberichten zufolge seine Verhandlungsposition bereits angepasst haben. Bot der iPhone-Hersteller vorher lediglich 6 Cent pro 100 Songs an Vergütung an, so soll das Unternehmen mittlerweile bereits sein, 12,5 Cent pro Titel zu zahlen. Dieses Vergütungssystem würde demjenigen von Pandora ähneln.

Mit Universal Music, dem größten Musikverlag, soll Apple bereits eine Einigung erzielt haben. Die übrigen Musikverlage hoffen aber offenbar auf höhere Erträge.

Apple will iRadio möglichst im Sommer starten

Apple hingegen steht etwas unter Zeitdruck. Das Unternehmen würde den Radiodienst sehr gern im Sommer an den Start bringen und am besten zur Worldwide Developers Conference vorstellen.

Apples-Malus?

Es gibt mehrere Gründe, warum die Labels höhere Vergütungen fordern. Auf der einen Seite stehen da die hohen Verdienste, die Apple mit seinen Produkten erwirtschaftet. Zudem habe Apple höheres Umsatzpotenzial und größere Ambitionen als der Konkurrent Pandora, der im April 70 Millionen Hörer auf sich vereinen konnte. Apple könne auf eine größere Datenbank von Nutzervorlieben durch den iTunes Store zurückgreifen, welcher dem Unternehmen ermöglicht, genauere Vorschläge zu machen, was dem Nutzer gefällt. Zudem sei es ja ohne Umwege möglich Titel die via iRadio gehört wurden sind direkt im iTunes Store zu kaufen. Ob da nicht eigentlich die Preise sinken sollten?

Apple bot drei verschiedene Vergütungspläne an

Apple soll den Labels drei verschiedene Vergütungsvarianten angeboten haben. Eine garantierte den Labels einen gewissen Betrag pro Song. Ein weiteres Vergütungsmodell bot den Labels einen Anteil an der mit dem durch Werbung umgesetzten Geld, während das dritte Vergütungsmodell eine feste minimale Zahlung vorsah, welche den Labels einen sicheren Hafen bieten sollte, falls die Zahlen der Wiedergaben und der daraus resultierenden Vergütung enttäuschen sollten.

Apple bringt mit Absicht nicht einen Dienst wie Spotify an den Start. Damit will das Unternehmen verhindern, dass die Musikverkäufe via iTunes weiter sinken. Stattdessen setzt Apple auf personalisiertes Radio, damit Nutzer neue Musik entdecken, die sie dann auch kaufen können.

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