Iro Kaese, den 29.08.2013 (Letztes Update: 29.08.2013)

OS X Sicherheitslücke ermöglicht Fremden Superuser-Rechte

Eine neue Sicherheitslücke die in Mac OS X aufgetaucht ist könnte für ganz schön Ärger auf den eigenen Mac-Rechnern sorgen. Von Mac OS 10.4 bis hin zur aktuellen Version Mountain Lion sollen sämtliche Systeme davon betroffen sein. Damit jemand Fremdes auf dem eigenen Rechner die Superuser Rechte erwerben kann müssen jedoch eine ganze Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Eine davon ist, dass der aktuell aktive Nutzer als Administrator auf dem Mac-System arbeiten muss. Außerdem muss der Nutzer mindestens einmal in der Vergangenheit mit der Kommandozeile also Sudo gearbeitet haben und der Nutzer muss entweder physisch oder per Fernzugriff auf den Mac zugreifen können.

In Kombination mit anderen Attacken könnte es gefährlich werden

Der Angriff klingt erstmal sehr aufwendig, sodass eine leichte Infektion wie beim Flashback Trojaner nicht möglich scheint. Jedoch ist ein Angriff mit Hilfe einer Kombination aus verschiedenen Attacken möglich. So könnte sich ein Nutzer mit Hilfe eines Schädlings den Administrator-Zugriff auf den jeweiligen Rechner sichern und ihn so kontrollieren. Die meisten bisherigen Attacken auf Mac OS X wurden mit Hilfe von Java durchgeführt. Deswegen blockiert Apple in regelmäßigen Abständen ältere für Angriffe anfällige Versionen dieser Software. Ein wesentlicher Grund für die vermehrte Anzahl an Angriffen auf Mac OS X Systeme ist, dass das System immer populärer wird. Auch das Windows-Systems, Apple’s schärfster Konkurrent, hat darunter zu leiden.

Bildquelle: Apple

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