Iro Kaese, den 16.09.2013 (Letztes Update: 16.09.2013)

Siri verlässt nach zwei Jahren endlich den Beta-Status

Mit dem iPhone 4s wurde der neue Sprachassistent Siri eingeführt. Dieser bot neue Möglichkeiten der Sprachsteuerung. So konnten direkt Fragen gestellt werden und Siri beantwortete diese. Als das neue Feature eingeführt wurde gab es einige Probleme. So klang unter anderem die Stimme sehr computerartig, die Server-Antworten dauerten lange, manchmal gab es keine Antwort auf gestellte Fragen und vor allem auch jede Menge Bugs. Außerdem unterstützte der Assistent nur englisch, deutsch und französisch als Sprachen. Apple hat nie verschwiegen, dass es sich bei dem kleinen Programm um unfertige Software handelt. Seit der Auslieferung von Siri an die Nutzer trägt der Sprachassistent das „Beta“-Tag. Seit 2011 hat Apple den Dienst jedoch kontinuierlich verbessert. So erhielt Siri 2012 etwa eine Unterstützung für die japanische Sprache. Auch wurden weitere Sprachen hinzugefügt. Mit iOS 7 erhielt der Dienst dann neue Funktionen, eine neue Stimmausgabe sowie eine neue Oberfläche. Gleichzeitig scheint Siri damit in der ersten Final vorzuliegen, denn auf den Internetseiten Apples wurden sämtliche Beta-Tags entfernt. Deswegen ist davon auszugehen, dass Siri in iOS 7 keine Beta mehr sein wird.

Intern werden schon iOS 7.0.1 sowie iOS 7.1 getestet

Während die finale Version von iOS 7 Ende dieser Woche ausgeliefert wird, testet Apple bereits mit Nachfolge-Versionen zur Behebung von Bugs und weiteren Verbesserungen. Mit iOS 7.0.1 und 7.0.2 sollen vorerst die gröbsten Fehler behoben werden. Üblicherweise veröffentlicht Apple die ersten Updates bereits kurz nach dem System-Release innerhalb der ersten Wochen. Deswegen ist es auch wenig überraschend, dass der Technologiekonzern bereits fleißig am Testen mit den neuen Versionen ist. Die Version iOS 7.1 könnte dann im Herbst zusammen mit neuer iPad-Hardware ausgeliefert werden. Wie bereits berichtet wurde werden die neuen iPads mit einem großen Update von iOS 7 ausgeliefert werden. Die ersten Tests, die jetzt anhand diverser Quelle nachvollzogen können fanden ebenfalls alle auf iPads statt. Während diese drei Versionen bereits getestet werden soll Apple intern auch bereits an der Integration von iOS-in-the-Car arbeiten. Zudem werden bereits Entwicklerressourcen für die Entwicklung von iOS 8 abgezogen. In der neuen Version des mobilen Betriebssystems sollen besonders Verbesserungen in Apple Maps vorgenommen werden. So wird es etwa eine Indoor Navigation sowie Informationen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie eine Verknüpfung mit dem Bewegungsprozessor M7 geben.

Bildquelle: Apple

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