Iro Kaese, den 16.05.2015 (Letztes Update: 16.05.2015)

Apple führte Übernahmeverhandlungen mit Zahlungsdienst Clinkle

Das amerikanische Start-Up Clinkle hatte in den vergangenen Jahren mit seiner Idee, den Zahlungsverkehr zu revolutionieren und die Kreditkarte abzuschaffen, auf sich aufmerksam gemacht. Angeblich hat der CEO der Unternehmens zwischenzeitlich Übernahmegespräche mit Apple geführt, die viele Mitarbeiter für aussichtsreich gehalten haben.

Die Zahl der Start-Ups, die sich eine Revolution des Zahlungsverkehrs oder gleich des gesamten Bankwesens auf die Fahnen geschrieben haben, ist enorm, Clinkle ist eines dieser Unternehmen. Mit der Idee, einen Zahlungsverkehr ohne Karten zu ermöglichen, sammelte man über 25 Millionen Dollar Kapital – und zog das Interesse einiger Firmen auf sich, wie TechCrunch berichtet.

Der Clinkle-CEO Lucas Duplan soll seinen Mitarbeitern eine Übernahme von Apple versprochen haben, um diese bei dem Unternehmen zu halten. Einige der Mitarbeiter machten sich deshalb Hoffnung auf ein Fortbestehen und sogar eine großes Zukunft ihres Dienstes – und wurden bitter enttäuscht. Laut TechCrunch führte Dupla im Februar unter anderem Gespräche mit Apple über eine Integration von Clinkle in den Bezahlungsdienst Apple Pay, zu anderen Gesprächspartner gehörten Google, Amazon und Visa. Keines der Übernahmegespräche führte jedoch zu einer Einigung, die Mitarbeiter von Clinkle sollen darüber jedoch über einen längeren Zeitraum getäuscht worden sein. Zwei Mitarbeiter wurden entlassen, als sie in einem Gespräch mit dem CEO versuchten, Details über den angeblichen Deal mit Apple zu erhalten. Nun verlassen immer mehr Mitarbeiter das sinkende Schiff und zelebrieren dies teilweise sogar öffentlich auf Facebook, eine Übernahme von Apple scheint bei einem Unternehmen in einem solch desolaten Zustand unwahrscheinlich, auch Google hat bekanntgemacht, keine Interesse mehr an einer Übernahme zu haben.

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