Google Search Console meldet AMP-Fehler

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Google - Hauptquartier in Mountain View

Neuerdings meldet die Google Search Console AMP-Fehler, also solche, die den neuen Accelerated Mobile Pages Standard betreffen.

Google trifft offenbar schon jetzt Vorkehrungen für die spätere Integration von AMP-Webseiten in seinen Suchindex. Im Dezember hatte der Suchmaschinen-Anbieter die neue AMP-Technologie vorgestellt. Dabei ist AMP eine Open-Source-Initiative.

AMP-Seiten ab Februar

Es handelt sich dabei um ein spezielles HTML-Schema für Webseiten, deren Inhalte besonders schnell auf mobilen Browsern angezeigt werden sollen. John Müller von Google hat angekündigt, dass Google ab Februar dieses Jahres AMP-Webseiten in seiner mobilen Googlesuche berücksichtigen möchte. Diese werden dann unmittelbar angezeigt. Darüber hinaus werden deren Inhalte bevorzugt in Googles News-Karussell oder aber im Knowledge Graph und anderswo angezeigt.

AMP ist vor allem mit Blick auf mobile Endgeräte entstanden. Google präsentiert online ein Beispiel in Form einer interaktiven Grafik, die das Surfen aus einem News-Karussell zeigt. Zu einem gesuchten Thema waren sechs Ergebnisse verfügbar. Hat man eines aufgerufen, kann man per Wischgeste zwischen allen sechs hin und her wechseln.

Anpassungen für AMP nötig

Bei speziell für AMP präparierten Webseiten handelte es sich um eine Kombination aus speziellen HTML-Tags plus zusätzlichem JSON-Datenobjekt, das alle relevanten Artikelinhalte samt URL zu einem Artikelbild beinhaltet. Google wird diese Daten womöglich auf Proxy-Servern zwischenspeichern und dann Nutzern sofort beim Klick auf das Suchergebnis anzeigen. Die Nutzer erleben auf diese Weise ein verbessertes Surferlebnis, so die Argumentation.

Google bietet online einen Leitfaden an, in dem gezeigt wird, wie man seine Webseiten so gestaltet, dass sie AMP-kompatibel sind. Am sinnvollsten wäre es, wenn man neben der normalen Variante eine zweite AMP-Version bereithält. In der normalen HTM-Datei kann man dann im Kopf (<head>...</head>) der Datei einen zusätzlichen Tag einfügen, der Google und andere, die von den AMP-Versionen Gebrauch machen wollen, über deren Aufenthaltsort informiert.

<link rel="amphtml" href="https://www.example.com/url/to/amp-version.html" />

Gleichzeitig soll man auf der AMP-Variante der Webseite in einem canonical-Tag auf die normale Version hinweisen:

<link rel="canonical" href="https://www.example.com/url/to/regular-html-version.html" />

Bei wem AMP-Seiten identisch mit den HTML-Versionen sind, der kann natürlich die AMP-Variante als Ziel für das canonical-Tag angeben.

WordPress-Plugin für AMP

WordPress-Anbieter Automattic hat bereits sehr früh AMP ins ein Konzept aufgenommen, da man über eine REST-API schon einige Zeit WordPress-Inhalte per JSON-API aufbereitet und es dann nur noch ein kleiner Schritt ist. Nutzer, die ihr WordPress fit für AMP machen wollen und selbst keine Ahnung haben, wie sie das anstellen, für die gibt es ein Plugin. Es lautet auf den Namen AMP und ist allerdings erst in Version 0.1 verfügbar. Wer Permalinks verwendet, bei dem sind dann die AMP-Varianten unter http://example.com/link/zum/artikel/amp/ abrufbar. Ohne Permalinks findet sich ein weitere Parameter ?amp=1 im URL.

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Geschrieben am: 21.01.2016
Zuletzt aktualisiert: 02.02.2016
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