, den 22.01.2016 (Letztes Update: 02.02.2016)

Google zahlte Apple 2014 $1 Milliarde für iOS-Standardsuche

Google
Google - Hauptquartier in Mountain View

Damit Google als Standardsuche in iOS genutzt wird, hat Google Apple 2014 eine Milliarde US-Dollar an Lizenzgebühren gezahlt. Dies ist als Randnotiz aus dem Gerichtsverfahren zwischen Oracle und Google entlehnt.

Oracle und Google streiten vor Gericht. Deshalb sind einige Geschäftszahlen Googles im Detail öffentlich geworden. Eine interessante Zahl beziffert Googles Gebühr an Apple auf eine Milliarde US-Dollar. Diese Gebühr hat Google im Jahr 2014 dafür gezahlt, dass die eigene Suchmaschine standardmäßig im Safari-Browser in der URL-Zeile eingerichtet ist. Nutzer können, wenn sie möchten, den Standard-Browser ändern.

Umsatzbeteiligung für Apple

Anwälte Oracles verrieten durch ihre Statements während des Verfahrens, dass Apple eine Umsatzbeteiligung erhält an denjenigen Werbeeinahmen, die über die mobile Suche an iOS erzeugt werden. Laut eines öffentlichen Transkripts der Verhandlung liegt der Anteil bei 34 Prozent. Unklar ist, ob es sich um Apples Anteil handelt, oder ob Google nur 34 Prozent behält.

Ersteres erscheint wahrscheinlicher. Auch deshalb, weil schon 2013 Gerüchte darüber aufkamen, Apple würde gut eine Milliarde US-Dollar aus der Kooperation mit Google verdienen. Bestätigen wollten das beide Partner damals nicht.

Google möchte Details geheim halten

Doch Googles Anwälte waren schnell dabei, den Fakt kleinzureden. Es handele sich um eine „hypothetische“ Zahl, die nicht der Realität entspräche. Darüber hinaus möchte Google die Transkripte redigiert wissen. Der vorsitzende Richter lehnte dies zunächst ab, weshalb Google nun einen Bundesrichter gebeten hat, die Dokumente vorab zu „zensieren“.

Die Veröffentlichung solcher Details würden Google in anderen Situationen in eine schlechtere Verhandlungsposition bringen. Apple hat außerdem einen ähnlichen Antrag gestellt.

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