Memmingen: Frag bloß nicht nach dem Weg, sonst bist Du Terrorist

Rathaus Memmingen
Rathaus Memmingen, Foto: Johannes Böckh via Wikimedia (CC BY-SA 2.0).

Die Süddeutsche berichtet von einem Fall, in dem ein Passant zum Terroristen wurde, weil er sich nach dem Weg zum Rathausplatz erkundigte…

Johannes Leichtle ist Eventmanager. Als er auf der Durchreise in Memmingen bei Ulm ist, wird er durch eine simple Frage zum Terroristen.

Die Frage nach dem Rathausplatz

Der Geschäftsmann wollte Memmingen erkunden, weil die Stadt möglicherweise als Standort für seine Eventagentur in Frage kommt, heißt es in der SZ. Er fragt eine Passantin nach dem Weg zum Rathausplatz. Diese erklärt ihm die Richtung. Dann möchte Leichtle wissen, ob denn der Rathausplatz der größte Platz am Ort ist, oder ob es noch einen größeren gibt.

Polizei findet Raclette und Wildschwein

Als Leichtle sich dann auf dem Weg durch die Stadt befindet, ruft die Passantin die Polizei. Ein Mann, der „stuttgarterisch“ gesprochen haben soll, hätte ihr eine verdächtige Frage gestellt.

Angesteckt durch die Sensibilität der Memmingerin observiert die Polizei den Eventmanager. Seine Erkundung wirkt verdächtig auf die Beamten. Sie greifen zu und „filzen“ ihn und sein Fahrzeug. Sie finden, das „Raclette seiner Mutter“ und „filetiertes Wildschwein“.

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Geschrieben am: 16.02.2016
Zuletzt aktualisiert: 16.02.2016
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