Tim Cook: FBI-Forderung schlecht für Amerika

Tim Cook
Tim Cook an Santee Elementary, Foto: Tim Cook.

Tim Cook wird im US-Fernsehen auf ABC News in einem Interview versuchen zu erklären, warum die Forderung des FBI schlecht für Amerika ist. Der Fernsehsender veröffentlichte vorab ein paar Zusammenschnitte.

Dan Muir wird das Interview mit Tim Cook führen. Der Apple-Chef erklärt darin, dass die öffentliche Sicherheit wichtig ist, aber der Schutz der persönlichen Daten sei es ebenfalls.

Apple werde keine Hintertür in iOS einbauen. Dies sei schlecht für Amerika. Es würde ein Präzedenzfall geschaffen, von dem sich viele Amerikaner angegriffen fühlen würden, so Cook zu Muir.

Zu wenig Kommunikation

Moderator Dan Muir spricht Tim Cook auf die Kommunikation im Vorfeld der gerichtlichen Auseinandersetzung an. Cook betont, dass er sich mehr Dialog seitens der US-Justizbehörde gewünscht hätte, ehe die Sache zu einem öffentlich ausgetragenen Kampf geworden ist.

Man habe vom Antrag der Behörde vor Gericht erst über die Medien erfahren, so Cook. Das sei jedoch nicht der Weg, den man einschlagen sollte. Etwa so wichtiges für Amerika sollte Cook zufolge nicht auf diese Weise gehandhabt werden.

Nach der Ausstrahlung des Interviews im US-Fernsehen zwischen 6:30 und 7 PM ET (0:30 bis 1:00 Uhr unserer Zeit), soll das Interview auf abcnews.com in voller Länge veröffentlicht werden.

Regierungsbeamte begingen Fehler

Theoretisch hätte man die Daten auf dem iPhone 5c des San-Bernadino-Schützen erreichen können. Doch während der Versuche durch die Behörden haben Behördenmitarbeiter versucht online das Passwort des Smartphones zurücksetzen zu lassen.

Davor wäre es möglich gewesen, das Gerät in einem ihm bekannten Wi-Fi-Netzwerk zu einem iCloud-Backup zu bewegen. Durch den Vorgang, den die Behörden ausgelöst haben, ist dieser Weg jedoch versperrt.

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Geschrieben am: 24.02.2016
Zuletzt aktualisiert: 24.02.2016
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