Risikoanalyse verzögert Sharp-Übernahme durch Foxconn

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Sharp - IGZO-Display

Anonymen Quellen zufolge hat eine Risikoanalyse für den Worst Case bei der Übernahme von Sharp durch Foxconn verzögert.

Erst kürzlich war von der Übernahme von Sharp durch Foxconn für 5,42 Milliarden Euro die Rede. Doch kurz darauf hieß es, Foxconn würde mit der Vertragsunterschrift zögern.

Worst-Case-Szenario

Wie jetzt die Agentur Reuters berichtet, ist der Grund dafür eine Risikoanalyse, die für den schlimmsten anzunehmenden Fall Verbindlichkeiten in Höhe von rund 300 Milliarden Yen (2,42 Milliarden Euro) annimmt. Keinesfalls sind darin „tatsächlich“ vorhandene Verbindlichkeiten notiert.

Foxconn soll die Risikoanalyse am Mittwoch zugesandt bekommen haben. Sharp sah keine Notwendigkeit, die Zahlen mitzuteilen, da es sich nur um Resultate einer ungesicherten Analyse handeln soll. Allerdings haben diese Zahlen die Grenze der Mitteilungspflicht deutlich überschritten, so die Quelle.

Sharp hat am Freitag ein Statement veröffentlicht, dass es keine Deadline für die Vertragsunterschrift gegeben hat. Man wolle die Übernahme jedoch so schnell wie möglich abschließen.

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Geschrieben am: 29.02.2016
Zuletzt aktualisiert: 29.02.2016
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