Craig Federighi in Washington Post zum FBI

Craig Federighi
Craig Federighi stellt iOS 7 vor, Foto: engadget

Apples Vorstand Craig Federighi hat einen Kommentar in der Washington Post veröffentlicht. Er widmet sich darin den Forderungen des FBI und wiederholt weitgehend die bekannten Argumente.

Craig Federighi schreibt in der Washington Post. Er wirbt für Verständnis für Apples Position im Kampf gegen das FBI.

Federighi erläutert, dass das FBI von Apple eine spezielle Software fordert, die die Sicherheitsmechanismen des iPhones umgeht. Man würde so absichtlich eine Schwachstelle in iOS integrieren, die von Hackern und Kriminellen ausgenutzt werden könnte.

Federighi kritisiert FBI-Argumentation

Federighi kritisiert außerdem die Logik der FBI-Verantwortlichen, die gesagt haben sollen, dass iOS 7 „sicher genug“ gewesen ist. Doch tatsächlich gibt es schon kommerzielle Software von IT-Forensikern, die die Sicherheitsmechanismen von iOS 7 umgehen kann. Entsprechend entbehre diese Argumentation jedweder Logik, so Federighi.

Hackern voraus sein

Außerdem schreibt der Apple-Software-Chef, dass Software-Sicherheit ein Feld ist, in dem man den Bösewichten immer einen Schritt voraus sein müsse.

Er sei Ingenieur geworden, so Federighi, weil er an das Potenzial von Technologie glaubt, unsere Umwelt zu bereichern. Software könne blitzschnell über die ganze Welt verteilt werden, Schadcode allerdings genauso und Millionen Menschen Schaden zufügen.

Das FBI verlangt von Apple ein iPhone 5c zu entschlüsseln, bei dem man selbst den Fehler beging, das Passwort zurückzusetzen. Nun kann man es nicht mehr aus einem Backup wiederherstellen. Ein Gericht in New York hat in einem Drogendelikt zuletzt für Apple entschieden. In einer Anhörung vor dem US-Justizausschuss wurde das FBI und sein Direktor James Comey für das dilettantische Vorgehen kritisiert. Apple weigert sich jedoch, eine Hintertür in iOS einzubauen.

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Geschrieben am: 07.03.2016
Zuletzt aktualisiert: 07.03.2016
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