, den 18.03.2016 (Letztes Update: 18.03.2016)

Project McQueen: Apple baut eigene Cloud-Infrastruktur

iCloud
iCloud - Screenshot

Medienberichten zufolge verfolgt Apple mit dem intern als „Project McQueen“ bezeichneten Unterfangen mittelfristig die Strategie, eine eigene Cloud-Infrastruktur aufzubauen.

Jüngst hieß es, Apple werden einen Großteil seiner Cloud-Ressourcen von Amazons AWS zu Googles Cloud Plattform migrieren. Doch mittelfristig lautet der Plan, eine eigene Cloud-Infrastruktur aufzubauen. Intern würde dieses Vorhaben als „Project McQueen“ geführt, berichtet VentureBeat.

Kostensenkung durch eigene Cloud-Infrastruktur

Einerseits möchte Apple unabhängiger von Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google werden. Doch daneben bietet sich die Möglichkeit, Kosten zu sparen. In dem Bericht wird vorgerechnet, dass die Infrastruktur trotz anfänglicher Investitionen sich binnen drei Jahren bereits bezahlt machen könnte.

Da Apples Cloud-Business weiter wachsen wird, würden die Ausgaben für Cloud-Services von Drittherstellern wachsen.

Es heißt, eine Diskussion mit Microsoft soll den Stein ins Rollen gebracht haben, eine eigene Infrastruktur aufzubauen. Denn Microsoft, dessen Azure-Plattform Apples iTunes-Services betreibt, sei nicht in der Lage Apples steigende Nachfrage vollkommen zu befriedigen. Apple muss als schon jetzt Microsoft unter die Arme greifen. Entsprechend macht es Sinn, die eigenen Ressourcen langfristig auszubauen und unabhängig zu werden.

Apple sei außerdem unzufrieden mit den Services. Amazons AWS wird namentlich erwähnt, wenn es darum geht, dass die Plattform nicht in der Lage sei, Bilder und Videos möglichst schnell zum Nutzer zu transportieren.

Neue Rechenzentren in Asien

Der Bericht erwähnt außerdem, dass Apple plant in China und Hongkong neue Rechenzentren aufzubauen. Details dazu sind nicht bekannt. Aber es soll Belege geben, dass Apple dazu Grundstücke aufgekauft hat.

Es ist nicht das erste mal, dass über Apples wachsende Nachfrage und gleichzeitig Eigeninitiative im Bereich von Cloud-Services gesprochen wird.

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