Foxconn will Sharp-Übernahme kommende Woche abschließen

Sharp
Sharp - IGZO-Display

Apple-Zulieferer Foxconn möchte kommende Woche die Verhandlungen zur Übernahme von Sharp zu einem Ende bringen. Das Geschäft soll zu günstigeren Konditionen erfolgen, als ursprünglich vereinbart.

Japanische Medien berichten, dass Foxconn und Sharp sich auf beiderseitig akzeptable Bedingungen für die Übernahme geeinigt hätten. Die Agentur Reuters bestätigt die Berichte aus zwei nicht genannten Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut sein sollen.

Übernahme verzögerte sich

Die Übernahme des Display-Produzenten hatte sich in die Länge gezogen. Foxconn soll unerwartet von möglichen Verbindlichkeiten erfahren haben, die den Kaufpreis potenziell verteuert hätten.

Nach Bekanntwerden soll Foxconn mit den Firmen-Banken Sharps, Mizhuo Bank und Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ, gesprochen haben, damit diese notfalls dafür bürgen. Außerdem schlug man Sharp vor, Aktienanteile zu einem günstigeren Preis zu verkaufen.

Niedrigeres Angebot

Tatsächlich soll Foxconn 100 Milliarden Yen (ca. 790 Millionen Euro) weniger für herausgegebene Aktien von Sharp zahlen als ursprünglich geplant. Statt vormals 489 Milliarden Yen (ca. 3,88 Milliarden Euro), die eigentlich für das Aktienpaket geboten werden sollten, werden dann wohl nur rund 389 Milliarden Yen (ca. 3,09 Milliarden Euro) fällig.

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Geschrieben am: 26.03.2016
Zuletzt aktualisiert: 26.03.2016
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