ACLU wirft FBI Spiel mit Cybersicherheit vor

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Das FBI will bislang nicht preisgeben, wie es ein iPhone 5c entschlüsseln konnte. Deshalb wirft die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU der Strafvervolgungsbehörde vor, mit der Cybersicherheit zu spielen.

Das iPhone 5c soll im Kontext des San-Bernadino-Anschlags genutzt worden sein. Apple wollte oder konnte dem FBI nicht mehr helfen. Dann jedoch trat eine dritte Partei an das FBI heran und bot seine Hilfe an. Die Strafverfolgungsbehörde zog seine Klage gegen Apple zurück und entschlüsselte das Smartphone ohne die Hilfe Apples.

Mit iPhone-Sicherheit gespielt?

Die American Civil Liberties Union wirft dem FBI vor, dass sie mit dem Hinauszögern der Bekanntgabe, wie das iPhone gehackt wurde, die Cybersicherheit über ihre eigenen Ansprüche stellen.

Ein ehemaliger FBI-Mitarbeiter, Robert Anderson, der nun für ein privates Sicherheitsunternehmen arbeitet, wurde vom WSJ ebenfalls befragt. Ihm zufolge hätte das FBI das Risiko mit Sicherheit schon abgewogen und es könne nicht so groß sein, sonst hätte man bereits verraten, wie das iPhone gehackt worden sei. Anderson glaubt, dass die ausgenutzte Sicherheitslücke nicht viele iPhone-Modelle betrifft.

FBI nutzt Lücke bereits in anderem Fall

Es war nur eine Frage der Zeit. Doch das FBI soll die Kenntnisse aus dem Fall bereits in einem weiteren zur Anwendung gebracht haben. In einem Mordfall in Arkansas wurde offenbar auf gleiche oder ähnliche Weise ein iPhone entschlüsselt, um an möglicherweise wichtige Daten zu gelangen.

Cellebrite der Partner des FBI?

Gerüchteweise soll die Firma Cellebrite dem FBI beim Hack des iPhone 5c geholfen haben. Beide Parteien wollten zu den Behauptungen jedoch keine Stellung nehmen. Nun berichtet Bloomberg heute abermals, dass das FBI mit Cellebrite zusammengearbeitet habe.

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Geschrieben am: 01.04.2016
Zuletzt aktualisiert: 01.04.2016
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