Google muss Aprilscherz zurückziehen

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Googles Gmail-Aprilscherz ging mächtig nach hinten los. Ein Nutzer will deswegen sogar seinen Job verloren haben.

Google sagt „Entschuldigung“ und zieht trotzdem den Zorn einiger Gmail-Nutzer auf sich. Was war passiert? Als Aprilscherz hat man einen „Senden + Mikrofon fallen lassen“-Button an die Stelle in Gmail integriert, an die normalerweise der „Senden + Archivieren“-Button war.

Versandte man eine E-Mail über diesen Button, wurde vor dem Absenden noch eine animierte GIF-Grafik angehangen. Darauf zu sehen war ein Minion in Königskleidern, der ein Mikrofon vom Tisch stieß, als Zeichen, dass er keine Lust mehr auf die Konversation habe. Vor allem im Umfeld von geschäftlichem E-Mail-Verkehr sorgte der Scherz-Button für Unbehagen.

Job verloren

Allan Pashby behauptet, dass ihn dieser Aprilscherz seinen Job gekostet hat. Seine Chefin habe ihm ein wütendes Statement auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Erst auf diese Weise habe er überhaupt von dem Aprilscherz Googles erfahren.

Google handelt fahrlässig

Ob Pashby wirklich den Job verlor, oder nur aufschneidet, ist unerheblich. Denn tatsächlich hat Google grob fahrlässig gehandelt, indem es den Aprilscherz genau dort in der Benutzeroberfläche integrierte, wo vorher eine regelmäßige Interaktion mit Gmail ausgeführt wird.

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Geschrieben am: 01.04.2016
Zuletzt aktualisiert: 01.04.2016
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