Backlink-Dauerfeuer auf eigenes Blog? Pingbacks abschalten

WordPress
Wordpress - Logo

Im Webmaster-Zentrale Hilfeforum von Google wird aktuell diskutiert, wie es dazu kommen kann, dass das eigene Blog binnen sechs Monaten mehr als 3000 Pingbacks bekommen kann, von immer denselben zwei Webseiten, mit immer denselben Artikeln. Das ist relativ einfach beantwortet.

Pingbacks / Trackbacks

Blog-Systeme und CMS wie WordPress und andere benutzen ein System namens Pingback/Trackback. Dabei gibt es Webserver, die wie ein Echolot fungieren und Meldungen von Blogs sammeln und an die Zielblogs ausgeben. Beim Pingback wird „einfach so“ jeder Adressat „angepingt“, beim Trackback wird eine spezielle Trackback-Adresse angepingt, die jedoch sicherstellt, dass ein Blog in jedem Fall unter dieser Adresse auch einen Ping erhalten will.

3000 Pings in sechs Monaten

Nun fragt ein Saschka Green alias Alex im Google-Forum, wie es dazu kommen kann, dass binnen eines halben Jahres mehr als 3000 Pingbacks eingegangen sind, obwohl er nur zweimal irgendwo kommentiert hat. Dass er irgendwo „kommentiert“ hat, halte ich für einen unzureichende Beschreibung. Denn ein einfacher Kommentar hätte keine Verbindung zu seinem Blog hergestellt.

Inhalte kopiert?

Entweder ist also etwas im Argen, oder aber er wurde auf den beiden Blogs, die er nennt, selbst verlinkt. Ich vermute, dass Saschka Green auf zwei Blogs kommentierte, die seinen Inhalt geklaut haben, oder zumindest in Auszügen abgedruckt, ohne seine Einverständnis. Dass diese Blogs immer wieder ihr Layout ändern, und bei einem neuen Release die Datenbank neu initiiert wird, erfolgen auch alle Pingbacks erneut. Es mag auch möglich sein, dass die Webseite von Green bei Google News gelistet ist, und deshalb der RSS-Feed seiner Seite von diesen ominösen Blogs kopiert wird. Alles schon vorgekommen.

PageRank versus Ladezeit

Während im Spezialisten im Google-Forum erzählen, das wäre alles nicht so schlimm, weil ja die Link mit „nofollow“ gekennzeichnet seien und darüber hinaus der Pagerank keine Bedeutung mehr habe, geht es zu lasten der Ladezeit seiner eigenen Webseite.

Was er nun tun kann oder muss ist, Pingbacks abschalten. Oder, wenn er das nicht möchte, sein Template so anpassen, dass die Pingbacks auf der Webseite gar nicht erst angezeigt werden. Dann tauchen sie zwar in der Datenbank auf, aber werden nicht mehr unter seinen Artikeln aufgezählt.

Geschrieben von:
Geschrieben am: 16.04.2016
Zuletzt aktualisiert: 16.04.2016
Zurück zu: Tipps und Tricks
Was sagst Du dazu? Kommentieren!
Wenn Piggeldy und Frederick auf Facebook für Pornos werben
Wohltätigkeitsauktion versteigert spezielles iPad Pro

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>



Zuletzt kommentiert