Iro Kaese, den 25.04.2016 (Letztes Update: 25.04.2016)

Apple Watch 2: Mobilfunk-Chip für mehr Unabhängigkeit

Bereits in wenigen Monaten könnten wir das erste Hardware-Update für Apples Watch sehen, das Wall Street Journal nährt die Gerüchte heute mit neuen Informationen.

Vor ziemlich genau einem Jahr ging die Apple Watch in den Verkauf, seitdem haben wir lediglich neue Bänder und Gehäuseversionen gesehen, ein Update für die eigentliche Hardware gab es noch nicht. Dieses deutet sich jedoch für die WWDC-Keynote im Juni an, ein neuer Bericht des Wall Street Journals bietet einen weiteren Ausblick auf mögliche neue Funktionen.

Mobilfunk als großer Update-Grund

Der Artikel des Wall Street Journals bezieht sich hauptsächlich auf das erste Jahr der Apple Watch, Autor Daisuke Wakabayashi geht jedoch auch auf die nächste Generation von Apples Smartwatch ein. Diese soll, so will er von seinen Quellen erfahren haben, mit einem eigenen Mobilfunkmodul ausgestattet sein. Damit könnte Apple einen der größten Kritikpunkte an der ersten Generation verbessern: Die Abhängigkeit von einem verbundenen iPhone für vermeintlich simple Funktionen wie Anrufe und iMessage.

Wie genau Apple die zusätzliche Datenverbindung umsetzen könnte ist noch nicht klar, wahrscheinlich ist dafür jedoch ein weiterer Mobilfunkvertrag nötig. Denkbar wäre auch, dass die Watch wie bereits das iPad in zwei Versionen, mit und ohne Mobilfunk, angeboten wird. Wakabayashi sagt außerdem einen neuen Prozessor mit deutlich mehr Power für die Watch voraus, dieser dürfte auch seinen Beitrag zur größeren Unabhängigkeit gegenüber dem iPhone beitragen, aktuell brauchen selbst native Anwendungen mit watchOS 2 teilweise noch mehrere Sekunden, um zu starten. Der neue Bericht stimmt zum Großteil mit einem zurückliegenden Bericht der Analysten von KGI über ein, diese hatten für 2016 sinkende Verkaufszahlen der Uhr sowie Änderungen an der Hardware vorausgesagt, ein komplett neues Design erwarten sie nicht bis zum kommenden Jahr.

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