Iro Kaese, den 10.07.2016 (Letztes Update: 10.07.2016)

Künstler sorgen für Evakuierung von Apple Store in Berlin

Im Apple Store in Berlin kam es am vergangenen Samstag zu einem Zwischenfall, mehr als 500 Kunden und Mitarbeiter mussten den Store zwischenzeitlich verlassen – Auslöser war eine Kunstaktion.

Apple Store Berlin

Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, kam es am Samstag in Apples Store am Kurfürstendamm in Berlin zu einer kompletten Räumung des Gebäudes, rund 500 Personen mussten den Store verlassen. Auslöser für die Evakuierung war die Kunstaktion eines Berliner Künstlers. Dieser verteilte, zusammen mit 26 weiteren Aktivisten, im Laden eine silberne Metalllegierung. Da diese dem hochgiftigen Quecksilber glich, rückten Polizei und Feuerwehr an, um den Store zu räumen und Untersuchungen anzustellen.

Keine Gesundheitsgefahr

Wenig später konnte allerdings von den Behörden Entwarnung gegeben werden: Bei dem verteilten Metall handelt es sich nicht um Quecksilber, sondern um eine ungiftige Legierung aus Aluminium und anderen Metallen, die Aktivisten selber sprachen von Gallium, welches bereits bei 30 Grad schmilzt.

Unklar ist aktuell noch, warum die Gruppe rund um den Künstler Johannes Paul Raether die Kunstaktion im Apple Store durchführten. Nach der vorübergehenden Festnahme und einer Ermittlung wegen Sachbeschädigung sagte Raether, die Aktion sei vermutlich etwas aus dem Ruder gelaufen. Eine Gesundheitsgefährdung für Kunden und Mitarbeiter könne laut Polizei weitgehend ausgeschlossen werden.

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