John Appleseed, den 23.12.2017 (Letztes Update: 23.12.2017)

Der neue iMac Pro – schick, schnell und teuer

Apple hat im Sommer den iMac Pro angekündigt. Er richtet sich an alle, die viel Leistung brauchen – Rechenleistung. Das schafft er mit seinen bis zu 18 Prozessorkernen, bis zu 128 GB RAM und einer schnellen, bis zu 4 TB großen SSD. Allerdings lässt sich Apple dieses exklusive Schmuckstück auch gut bezahlen. Bei knapp 5.500 Euro geht die Reise los.

Mindestens 8 Kerne

Der iMac Pro ist ein All-In-One-Computer, wie der reguläre iMac auch. Aber innen ist alles anders: Apple hat das Kühlkonzept überdacht und ermöglicht es so, dem Dampfhammer wahnsinnig schnelle Hardware zu spendieren. Schon in der Basisausstattung sind 8 Prozessorkerne vorhanden, 32 GB RAM, 1 TB SSD, 10 GBit/s Ethernet und eine Radeon Pro Vega 56 Grafikkarte mit 8 GB VRAM. Apple richtet den iMac Pro für alle aus, die jede Menge Rechenleistung benötigen, beispielsweise Videoredakteure, die die meiste Zeit mit dem Rendern von Filmen verbringen.
Um einen optischen Anreiz zu schaffen, ist der iMac Pro – samt Zubehör – nicht hellgrau oder weiß, sondern spacegrau, also dunkelgrau. Die Peripherie wie Kabel, Magic Keyboard (mit Ziffernblock), Magic Mouse 2 oder Magic Trackpad 2, ist jeweils in Schwarz gehalten. Apple gibt an, dass die schwarzen Komponenten nicht separat käuflich sind, sondern lediglich zusammen mit dem iMac Pro ausgeliefert werden.

Lohnend für Selbstständige

Nun mag der Anschaffungspreis von 5.499 Euro (oder mehr, je nach Ausstattung) hoch klingen. Aber man muss sich überlegen, dass ein 5K-Retina-Bildschirm in 27 Zoll schon dabei ist und dass die Maschine ausdrücklich für „professionelle Nutzer“ gedacht ist – also solche, die Geld mit ihrer Arbeit am Computer verdienen. Je schneller er rechnet, umso schneller kann man sich anderen Dingen widmen und das relativiert den Preis dann doch etwas.
Da auch Apple das weiß, gibt es eine Reihe von Finanzierungsmöglichkeiten. Einerseits wäre eine ganz normale Finanzierung mit monatlichen Raten, aber Apple bietet auch das Leasing an. Es läuft 24 oder 36 Monate. Anders als beim Auto wird während der Zeit der Neupreis abgestottert und nicht der Wertverlust. Wer ohne Apple auskommen möchte, kann sich auch nach einem Kredit umschauen. Denn die Finanzierung kommt ebenfalls mit Zinsen (das Leasing im Grunde genommen auch, wenn man den Computer im Anschluss behalten möchte). Dieser kann günstiger ausfallen. Als Selbstständiger, der eigentlich die Zielgruppe des Rechners ist, muss man sich da allerdings etwas länger umschauen, weil sich Banken mit Selbstständigen oftmals schwer tun.
Rein von der Logik her, wären Selbstständige zwar die dankbarsten Kunden, aber praktisch sieht die Bank das Risiko, dass Aufträge wegfallen und dadurch eine Zahlungsunfähigkeit entsteht.

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